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Neue Fälle von Schweinegrippe in Ungarn

In Ungarn sind in den 24 Stunden bis Mittwoch weitere drei Infektionen mit dem A(H1N1)-Virus registriert wurden. Die Landeszentrale für Epidemiologie hatte 24 Verdachtsfälle mit Symptomen der Schweinegrippe geprüft und dabei die Neuerkrankungen festgestellt, berichtet der Amtsärztliche Dienst des Landes. Damit stieg die Gesamtzahl der Fälle seit dem 29. Mai auf 105. Bislang forderte die Schweinegrippe in Ungarn ein Todesopfer. Der Fall wurde als nicht ungewöhnlich bezeichnet, da auch bei der alljährlichen saisonalen Grippe Menschen sterben.

Die Mitteilung der Gesundheitsbehörde macht auf die Telefonnummer 06 80 204 217 aufmerksam, die an Wochentagen zwischen 8.00 und 16.00 Uhr sowie an arbeitsfreien Tagen zwischen 9.00 und 13.00 unentgeltlich zu erreichen ist und unter der Informationen über die neue Art von Influenza erhältlich sind. Außerdem legt sie besondere hygienische Maßnahmen nahe: bei Husten und Nießen ein Taschentuch vor Nase und Mund halten, sollte das nicht vorhanden sein, lieber in die Ellenbeuge als in den Handteller nießen/husten; Taschentuch danach wegwerfen; Hände häufig mit Wasser und Seife waschen, besonders nach Husten, Nießen, Naseputzen und Wegwerfen des Taschentuches.

Wärmepumpensystem im Kenese Port

Hotel wird mit Balatoner Grundwasser beheizt

Das Wasser des aus dem Balaton gespeisten Brunnens wird in Balatonkenese zur Beheizung eines am See stehenden Hotels genutzt, mit diesem Wärmepumpensystem können jährlich 9 Millionen Forint Heizkosten eingespart werden.

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Deutscher droht Rettungskräften mit Messer

Ein Deutscher aus Ingolstadt hat in Ungarn Mitarbeiter der Schnellen Medizinischen Hilfe mit einem Messer bedroht. Die Polizei in Fonyód am Südufer des Balatons eröffnete gegen den mann ein Verfahren, berichtet die Behörde am Mittwoch.

Der 39-jährige Tatverdächtige sei am späten Nachmittag des Vortages von einem in Fonyód einfahrenden Zug gesprungen und habe sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. Um seine Wunden zu versorgen, seien die medizinischen Helfer gerufen worden. Der Mann habe sich ihnen gegenüber jedoch aggressiv verhalten, mehrere Male mit einer sieben Zentimeter langen Klinge in ihre Richtung gestoßen und sei dann vom Tatort geflüchtet.

Kurze Zeit später habe ihn eine Streife aufgegriffen, die er ebenfalls bedrohte. Danach sei er einem Drogentest unterzogen worden – mit positivem Ergebnis.

Flaute am Balaton – Beinahe keine deutschen Gäste

Die Hauptsaison am Balaton läuft ohne Deutsche, berichtet das ungarische Internetportal mixonline.hu unter Berufung auf die zentrale Tageszeitung „Magyar Nemzet“. Das Gastgewerbe registriere wesentlich weniger Feriengäste als üblicherweise. In den Hotels von Siófok beispielsweise sei die Gästezahl um mehr als 30 Prozent geschrumpft. Am großen Strand der Stadt, der sonst zu Rekordzeiten etwa 10 000 Badegäste sieht, hätten sich in dieser Saison an starken Wochenenden nur 6000 Menschen aufgehalten.

Der Direktor des Hotels Vértes, Ottó Csorba habe dem Blatt gesagt, dass es auch kaum Gäste aus Deutschland gebe. Sie hätten kein Geld für Reisen. Nach den Erfahrungen gönnten auch sie sich nur einige Tage Urlaub, doch während dieser Zeit wollten sie nicht ihre Ersparnisse aufbrauchen. Das Mehraufkommen an Ungarn könne den Mangel von Gästen aus Deutschland nur teilweise mildern.

Auch in den Heilbädern rings um den Balaton sei die Gästezahl zurückgegangen. Der Schiffsverkehr habe sich erst in den letzten Tagen ein wenig belebt.

Leserkommentar

An die Redaktion
Balaton Zeitung

Wenn ich Ihren Artikel Flaute am Balaton lese kann ich nur Staunen über so viel Fehleinschätzung der Situation. Es liegt mit Sicherheit nicht daran wie der Direktor Ottó Csorba dem Blatt sagte die Deutschen haben kein Geld das ist von diesem Herrn eine dumme Ausrede um vom eigentlichen Problem abzulenken, die Urlauber die viele Jahre nach Ungarn (Balatonregion) gefahren sind lassen es sich nicht mehr Gefallen nur noch abgezockt zu werden.

Die meisten Hotels sind alte Bunker die seit Jahren nichts Investieren bzw. Renovieren (wenige Ausnahmen), denn wenn ich die sogenannten Zimmer für mich zum Teil bessere Wohnzellen anschaue kommt mir das kalte Grausen. Die Badezimmer veraltet, die Armaturen verkalkt, tropfen und der Chrom blättert ab, die Betten werden, wenn sie gemacht werden, schlampig gemacht. Zimmerreinigung wird nach dem Zufallsprinzip gemacht und wenn man dann nach 3 Tagen mal was sagt, wird man unfreundlich darauf hingewiesen, zu wenig Personal.

Also sollten sich die Verantwortlichen Herren der Hotelerie und Gastronomie mal Überlegen was wichtiger ist, jedes Jahr die Preise zu erhöhen oder den Standard zu verbessern, denn die Deutschen Reisen nach wie vor und sie suchen sich die Länder aus die einen besseren Standard anbieten (Österreich, Italien, Kroatien, Spanien).

Nur ein Beispiel: Ein 4**** Hotel am Balaton (Landeskategorie) verlangt 120,- € Nacht/Person + 10,- € für Garage in Ermanglung eines freien Parkplatzes woanders üblich und Kostenfrei, und da Glauben Sie, daß das einer bucht? Wenn ja, dann nur einmal. Ein 4**** Hotel in Italien (Südtirol) verlangt 60,- bis 70,- € Nacht/Person, keine Parkgebühren und obendrauf bekomme ich die Vignette von Österreich bezahlt. Jetzt Frage ich Sie wo fahren Sie hin?

Also suchen Sie nicht immer nach Ausreden, handeln Sie dann kann ich auch Ungarn und die Balatonregion mit gutem Gewissen empfehlen und machen Sie eine gute und effektive Werbung für Ihr Land.

Ich wünsche allen Verantwortlichen eine Gute Zeit
Peter Lassig

1. Vorsitzender
Deutsch-Ungarischer Verein
Germering, 10. August 2009