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Millionen-Strafe für Erbauer der Autobahn M6

Eine Strafe von fast fünf Millionen Forint (mehr als 20 000 Euro) hat die Inspektion für Arbeitsschutz am Bau der Autobahn M6 zwischen Szekszárd und Bóly sowie der M60 zwischen Bóly und Pécs/Fünfkirchen verhängt. Die Inspektion leitete seit Beginn der Bautätigkeit in diesem Jahr 80 Verfahren wegen Regelwidrigkeiten ein, berichtet das Internet-Portal bama.hu. Daneben fasste die Behörde zwölf Beschlüsse, in denen sie den Gebrauch einzelner Arbeitsmittel, die Ausführung von Tätigkeiten sowie die Beschäftigung von 50 Arbeitnehmern verbot. Während des Baus sind bislang drei Menschen durch Arbeitsunfälle ums Leben gekommen. Nach dem jüngsten Unfall, bei dem in der vorigen Woche ein Obermeister von der Ladung eines Lkw verschüttet wurde, läuft die Untersuchung der näheren Umstände noch.

Balkan Weltmusik Festival in Pécs

Das 2. Balkan Weltmusik Festival beginnt an diesem Donnerstag in Pécs/Fünfkirchen, der Kulturhauptstadt Europas 2010. Orchester aus Bulgarien, Mazedonien, Rumänien und der Türkei werden bei diesem Musikfest neben ungarischen Künstlern ihre Musik zu Gehör bringen, berichtet das Pécser Internet-Portal bama.hu. Insgesamt sind es elf Orchester, die die Musiktraditionen des südeuropäischen Raumes repräsentieren. Auf der Web-Site des Festivals www.keletnyugati.hu können Fans der Balkan-Musik schon in das Programm der Musikgruppen und Orchester hineinhören.

Zur Saison wird die Stadt schöner

Siófok erblüht auch in diesem Jahr in reichem Blumenschmuck

In Siófok verschlechterte sich der Zustand der asphaltierten Straßen, es gibt immer mehr Schlaglöcher. Die Aufgaben der Sauberhaltung der Stadt werden vor allem von der Zöldfok Rt. verrichtet, doch wie in den Vorjahren nahmen an dem Großreinemachen in der Vorsaison auch Schulen, Verbände und Vereine der Stadt teil.

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Neuer Abschnitt am Budapester Autobahnring

Der Budapester Autobahnring, die M0-Autobahn, ist am Dienstag um 26,5 Kilometer länger geworden. Auf insgesamt 80 Kilometer Länge umfasst sie jetzt mehr als die Hälfte der ungarischen Hauptstadt und verbindet damit beinahe im Halbkreis die Autobahnen M1 (Budapest-Wien), M7 (Budapest-Balaton-Kroatien), M5 (Budapest-Szeged-Serbien) und neuerdings die M3 (Budapest-Debrecen/Nyíregyháza-Ukraine).

„Eine der Prioritäten der Regierung ist die Entwicklung der Schnellverkehrs-Straßen“, sagte Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány laut einem Bericht des Internet-Portals der ungarischen Regierung (kormanyszovivo.hu) bei der Übergabe der neuen Teilstrecke. In den zurückliegenden sechs Jahren habe sich das Schnellverkehrs-Straßennetz in Ungarn verdoppelt. „Das trug dazu bei, dass auch Nord- und Ostungarn in den Wirtschaftskreislauf einbezogen werden.“ Die Zufahrtsstraßen nach Budapest werden durch den Ring um 20 Prozent entlastet, sagte Oberbürgermeister Gábor Demszky. Der ganze östliche Abschnitt der M0 kostet 350 Millionen Euro, 285 Millionen davon kommen von der EU.