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Von Degas bis Picasso – Ausstellung in Budapest

Meisterwerke aus der Sammlung des Moskauer Puschkin-Museums zeigt das Budapester Museum der schönen Künste von diesem Freitag unter dem Titel „Von Degas bis Picasso“ an dem Publikum. Die 55 Kunstwerke der Sonderausstellung bieten einen Überblick von der französischen Malerei Mitte des 19. bis Anfang des 20. Jahrhunderts. Die Besucher sehen Gemälde des Impressionismus, des Symbolismus, der Fauvisten und der Kubisten mit so bekannten Namen wie Courbet, Corot, Degas, Manet, Monet, Renoir, Gauguin, Van Gogh, Toulouse-Lautrec, Cézanne, Matisse és Picasso.

Die Ausstellung, die zuvor im schweizerischen Martigny gastierte, ist bis Ende April geöffnet. Sie ist auch eine Ehrung für die bedeutenden russischen Kunstsammler der Wende zum 20. Jahrhundert Iwan Morosow und Sergej Stschukin. Sie verdankten seinerzeit als Vertreter einer neuen Generation von Kunstsammlern ihren Reichtum nicht der Abstammung, sondern ihrem Talent und der Konjunktur, die der industriellen Revolution folgte, schreibt das Budapester Museum in einem Bericht über die Schau.

Germanwings: Neue Strecke – Ryanair: Budapest aufstocken

Germanwings baut sein Streckennetz nach Budapest aus. Vom 29. April an wird die deutsche Fluggesellschaft auch von Hannover aus die ungarische Hauptstadt anfliegen. Tickets können schon jetzt auf der www.germanwings.com Homepage gebucht werden. Wie „Tourismus Panorama“ schreibt, war Germanwings 2003 als erster deutscher Billigflieger auf dem ungarischen Markt aktiv geworden. Seitdem betreibt das Unternehmen von Köln/Bonn und Stuttgart Strecken nach Budapest. Die durchschnittliche Auslastung liege ungeachtet der ungünstigen Wirtschaftslage weiterhin über 80 Prozent.

Billigflieger Ryanair (http://ryanair.com/de) bietet insgesamt 23 Strecken nach Bratislava und Budapest an. Im vorigen Jahr flogen 782 000 Passagiere auf der Bratislavaer, 178 000 auf der Budapester Relation. Im „Tourismus Panorama“ bemerkte der für Osteuropa zuständige Leiter für Verkauf in Dublin, dass Ungarn und der Budapester Flughafen ein gemeinsames Interesse an einer signifikanten Erhöhung des Passagierverkehrs haben müssten, der um 50 Prozent unter dem von Prag liege. Eine Million Fluggäste bedeuteten 1000 Arbeitsplätze.

Streik in Budapest kann Wochen dauern

Bis zu zwei Wochen lang könnte der gegenwärtige Streik der Angestellten des Verkehrsbetriebes in Budapest dauern. Darüber berichtet das Internetportal index.hu nach wiederum ergebnislosen Verhandlungen am Mittwoch. Experten gehen jedoch davon aus, dass sich die Erfolgsaussichten der Streikenden mit der Dauer des Arbeitskampfes verschlechtern. Mangel an Kompromissbereitschaft auf beiden Seiten und seltenere Verhandlungstermine deuteten darauf hin, dass die Seiten noch lange nicht bereit sind, ihre Standpunkte aufzugeben. Die Streikkasse der Gewerkschaften gibt derzeit noch zeitliche Spielräume.

Für die Budapester bedeutet diese Situation fortgesetztes Chaos auf den Straßen. Die Metro und die Vorortbahnen verkehren zwar, jedoch sind die eingesetzten Busse und Straßenbahnen stark ausgedünnt und fahren unregelmäßig.

Streik bei Budapester Verkehrsbetrieb – Staus

Seit dem heutigen Dienstag null Uhr streiken die Mitarbeiter des Budapester Verkehrsbetriebes (BKV). Verhandlungen über einen neuen Tarifvertrag waren am Vorabend von der Unternehmensleitung als gescheitert erklärt worden, da die Forderungen den vorhandenen Finanzrahmen überschritten.

Die Metro fährt an diesem ersten Streiktag fahrplanmäßig seit Betriebsbeginn 4.30 Uhr, auch die S-Bahn zwischen Budapest und Gödöllő verkehrt. Außerdem werden 15 Bus- und 6 Straßenbahnlinien bedient, allerdings in größeren Abständen.

Die Staus in der Stadt sind nach Angaben der Nachrichtenagentur MTI größer als gewöhnlich. Auf Zufahrtstraßen und in der Umgebung von Brücken steht der Verkehr. Die Polizei macht darauf aufmerksam, dass auch während des Streiks die Busspuren nicht von Privatfahrzeugen benutzt werden dürfen.