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Fernstraße bei Budapest wegen Sandsturm gesperrt

Die Fernstraße 1 ist am Samstag (9.4.) bei Bicske nahe Budapest wegen erheblicher Unfallgefahr komplett gesperrt worden, teilte die Polizei mit. Ein Sturm hatte große Mengen Staub auf die Straße geweht. Um den gesperrten Abschnitt zu umfahren, war die Benutzung der Autobahn ohne Vignette ermöglicht worden. Auch in anderen Teilen Ungarns hatte Sand- und Staubsturm Probleme im Straßenverkehr verursacht. Betroffen waren beispielsweise auch die Autobahnen M6 Budapest-Pécs und M7 Budapest-Balaton.

Arbeiten an Autobahn Budapest-Wien beginnen

Noch in diesem Monat beginnen planmäßige Reparaturen an der wichtigsten Autobahn Ungarns M1 zwischen Budapest und Wien. Vorerst ist jedoch nicht mit größeren Behinderungen zu rechnen, geht am Freitag (8.4.) aus einem Bericht der Zeitung „Népszava“ hervor. Erst in den Monaten September und Oktober sind die umfangreichsten Arbeiten zwischen den Kilometern 12 und 64 im Raum Bicske geplant, wo die Asphaltschicht ausgetauscht und der Unterbau verstärkt wird. Während der Rekonstruktion sollen dann auch bei längeren Sperrungen in beiden Richtungen zwei Fahrstreifen zur Verfügung stehen, um größere Staus und Stockungen zu vermeiden. Auf den Autobahnen m³ (Budapest-Szeged) und M0 (Budapester Ring) sind ebenfalls Reparaturen der Fahrbahnoberfläche geplant.

Tausende Kinder in Budapest hungern

Immer mehr Kinder gehen auch in Budapest mit leerem Magen zur Schule. Seit Jahren schon sei das Hungern nicht mehr allein in der Provinz gegenwärtig, sondern auch in der Hauptstadt, erklärte der Vorsitzende der Stiftung „Jövőbarát“ (Freund der Zukunft), Róbert Marton, am Donnerstag (31.3.) im privaten Rundfunksender Klubrádió. Für viele von ihnen bedeute das Fettbrot mit Zwiebel die Hauptmahlzeit, die sie von verschiedenen Stiftungen erhalten.

Ohne gesellschaftliches Zusammenwirken sei das Problem bereits nicht mehr zu lösen. Hungrige Kinder seien nicht in der Lage aufmerksam zu sein und blieben im Lernen zurück. Sind sie sehr hungrig, nähmen sie zuerst dem Banknachbarn das Frühstücksbrot weg, später würden sie dann im Laden und kämen früher oder später mit den Behörden in Konflikt.