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13. Wohnungs-Messe in Budapest

Budapest ist von diesem Donnerstag an die Adresse für Anbieter und Käufer von Wohnungen. Auf der 13. Wohnungs-Messe können sich Interessenten im SYMA Sport- und Veranstaltungszentrum an der Dózsa György út 1 mit einem Angebot von mehr als 100 000 Immobilien bekannt machen, teilte der Veranstalter (http://www.syma.hu/) mit. Rund 200 Aussteller präsentieren ihre Produkte, dazu gehören auch Banken mit vielfältigen Möglichkeiten der Finanzierung. Nach der Tradition früherer Jahre können die Besucher sich in Immobilienfragen sowie in Finanz- und Rechtsfragen im Zusammenhang mit Immobilienkäufen beraten lassen.

Neuer Flughafen für Balaton und Budapest

Schon im ersten Halbjahr 2010 soll der Alba Airport zwischen Budapest und dem Balaton in Betrieb gehen. Der nur 60 Kilometer von Budapest und 40 Kilometer vom Balaton gelegene Flughafen wird in erster Linie Billiglinien und Charterflüge bedienen, berichtet das Nachrichtenportal von Biggeorge’s-NV AG, einer führenden ungarischen Immobilien-Entwicklungsgesellschaft. Über die Autobahn M7, die am Alba Airport vorbeiführt, ist die Hauptstadt in einer knappen Stunde zu erreichen.

Damit ermöglicht der in unmittelbarer Nähe von Székesfehérvár gelegene Airport, der aus einem früheren Militärflugplatz entwickelt wird, preisgünstige Reisen für ungarische und ausländische Passagiere. Unter den derzeitigen Projekten Ungarns hat Alba Airport nach Ansicht der Investoren die besten Chancen, zweitgrößter Flughafen Ungarns zu werden. Auf 110 Hektar entsteht neben dem Flughafen ein Industriepark.

Neuer Abschnitt am Budapester Autobahnring

Der Budapester Autobahnring, die M0-Autobahn, ist am Dienstag um 26,5 Kilometer länger geworden. Auf insgesamt 80 Kilometer Länge umfasst sie jetzt mehr als die Hälfte der ungarischen Hauptstadt und verbindet damit beinahe im Halbkreis die Autobahnen M1 (Budapest-Wien), M7 (Budapest-Balaton-Kroatien), M5 (Budapest-Szeged-Serbien) und neuerdings die M3 (Budapest-Debrecen/Nyíregyháza-Ukraine).

„Eine der Prioritäten der Regierung ist die Entwicklung der Schnellverkehrs-Straßen“, sagte Ministerpräsident Ferenc Gyurcsány laut einem Bericht des Internet-Portals der ungarischen Regierung (kormanyszovivo.hu) bei der Übergabe der neuen Teilstrecke. In den zurückliegenden sechs Jahren habe sich das Schnellverkehrs-Straßennetz in Ungarn verdoppelt. „Das trug dazu bei, dass auch Nord- und Ostungarn in den Wirtschaftskreislauf einbezogen werden.“ Die Zufahrtsstraßen nach Budapest werden durch den Ring um 20 Prozent entlastet, sagte Oberbürgermeister Gábor Demszky. Der ganze östliche Abschnitt der M0 kostet 350 Millionen Euro, 285 Millionen davon kommen von der EU.

XI. Jüdisches Sommerfestival in Budapest

Das XI. Jüdische Sommerfestival (30.8.-8.9.) beginnt am kommenden Samstag in Budapest. Innerhalb von elf Tagen erwarten 70 Veranstaltungen das Publikum, Menschen die offen sind und neugierig auf Lieder und die Tradition einer mehrere tausend Jahre alten Kultur. Das Festival will durch weltbekannte Künstler und junge Talente die jüdische Kultur als einen Bestandteil der Weltkultur vermitteln.

Seit seinem Beginn im Jahre 1997, als der Staat Israel seinen 50 Gründungstag feierte, entwickelte sich die vielfältige Veranstaltungsreihe nach Angaben der Organisatoren zu einem der bedeutendsten und meistbesuchten Kulturereignisse Ungarns, die höchstes Interesse findet. Das immer zum Sommerende veranstaltete Festival mobilisiert auch solche Bevölkerungsschichten, die das Jahr über selten kulturelle Veranstaltungen besuchen.

Organisiert wird dieser Höhepunkt des ungarischen Sommers vom Jüdischen Kulturzentrum für den Fremdenverkehr. Dieser machte es sich zur Aufgabe, jüdische Kultur zu präsentieren und in den Fremdenverkehr Ungarns zu integrieren. „Die Programmreihe erwartet mit offenen Armen das Publikum aus Ungarn, Europa und Übersee, Juden und Nicht-Juden gleichermaßen“, erklärt der Veranstalter. „Das Programm ist deshalb abwechslungsreich, in den Genres vielfältig, nutzt die internationale Sprache von Musik und Tanz.“

Autobahn Budapest – Kroatien/Slowenien fertig

Die Autobahn M7 von Budapest über den Balaton zum Dreiländer-Eck mit Kroatien und Slowenien ist fertig. Am Dienstag übergaben die Ministerpräsidenten Ungarns und Sloweniens, Ferenc Gyurcsány und Janez Jansa, die Verbindung zwischen der Schnellstraße M70, die von der Autobahn Richtung Slowenien abzweigt, und der slowenischen Autobahn A5. Am selben Tag war als letzte M7-Teilstrecke der 15,5 Kilometer lange Abschnitt zwischen Zalakomár und Nagykanizsa für den Verkehr freigegeben worden.

Auf einer gemeinsamen Pressekonferenz nannte Gyurcsány den Bau der Autobahnen in beiden Ländern eine historische Leistung, heißt es auf der Web-Site des ungarischen Regierungssprechers. Jansa sagte, durch die Schließung der Lücke mit der M70 seien die beiden Länder verbunden worden, deren Grenzen schon früher fielen.