Frauenleiche im Balaton gefunden

Eine unbekannte Frauenleiche ist am frühen Freitagmorgen im Schilf vor einem Erholungsheim in Balatonfenyves gefunden worden. Auf die bekleidete Tote, deren Alter auf 45 bis 50 Jahre geschätzt wird, wurde eine Person aufmerksam, die sich auf dem Gelände des Heimes aufhielt. Fremdeinwirkung beim Tod der Unbekannten kann vorläufig ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Eine erste ärztliche Untersuchung ergab Ertrinken als Todesursache. Die Umstände des Todes werden im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens geprüft.

Unterschriftensammlung in Siófok

Protest gegen die Einstellung der Chemotherapiebehandlungen

In der Gegend von Siófok wird dagegen protestiert, dass in dem örtlichen Krankenhaus die Chemotherapiebehandlungen eingestellt wurden und die Patienten in das weit entfernt gelegene Kaposvár reisen müssen, um diese Behandlung zu erhalten. Aus medizinischer Sicht wurde diese Maßnahme als Teil des Anti-Krebs-Programms getroffen und erhöht die Überlebenschancen der Kranken.

Weiterlesen…

17-Jähriger im Balaton verschwunden

Ein 17-jähriger Jugendlicher ist am Donnerstag bei Balatonszárszó etwa 800 Meter vom Ufer entfernt im Balaton verschwunden. Er war von einem Wasserrad in den Plattensee gesprungen und danach nicht wieder aufgetaucht, teilte ein Sprecher des Wasser-Rettungsdienstes mit. Insgesamt hatten sich zwei Mädchen und zwei Jungen auf dem Wasserrad aufgehalten. Die Jungen sprangen, obwohl sie Nichtschwimmer waren, vermutlich aus Übermut ins tiefe Wasser. Danach konnten die Mädchen nur den einen von ihnen retten.

Tourismus in Ungarn: Privatvermieter im Vormarsch

Private Vermieter von Urlaubsquartieren haben 2007 ein Rekordjahr bilanziert. 913 000 Gäste verbrachten 3,7 Millionen Nächte in den privaten Unterkünften, berichtet die Ungarische Tourismus AG. Insgesamt standen an 2902 kommerziellen Herbergen 319 000 Betten zur Verfügung, privat gab es bei 39 000 Vermietern 223 000 Betten. Dabei wurde ein Kapazitätsabbau bei den privaten Unterkünften während der vergangenen Jahre von einer Erweiterung des Gäste-Aufkommens begleitet, was zu einer besseren Auslastung führte.

Auch der Dorftourismus brachte der Mitteilung zufolge im vorigen Jahr sehr positive Ergebnisse. Die Zahl der Übernachtungen stieg um 22,8 Prozent und betrug 704 000 Übernachtungen. Durchschnittlich verbrachten die Gäste 3,6 Nächte in dörflichen Unterkünften.