Heroin-Schmuggel in deutschem Auto gescheitert

Zollbeamte In Ungarn haben an der Grenze zu Serbien 10,5 Kilogramm Heroin im Marktwert von 150 Millionen Forint (etwa 638 000 Euro) sichergestellt. Das Rauschgift befand sich unter dem Beifahrersitz eines Audi A2 mit deutschem Kennzeichen, teilte Zoll-Sprecher Jenő Sipos am Montag mit. Die Zollbeamten waren durch das nervöse Verhalten der kroatischen Fahrerin aufmerksam geworden, die vorgab, keine meldepflichtige Ware mit sich zu führen. Gegen die Frau wurde ein Strafverfahren wegen des Verdachts auf Drogenmissbrauch eingeleitet.

Wohnungsmarkt in Ungarn schwächelt weiter

Ungarns Wohnungsmarkt will sich nicht erholen. Die Stagnation werde sich hinziehen, berichtet die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“ am Montag unter Berufung auf Experten. Charakteristisch für die Lage sei, dass man in diesem Jahr mit einem 5- bis 10-prozentigen Nachfrage-Rückgang rechnen müsse. Daneben schwächele aber auch das Segment der Neubau-Wohnungen.

Die verminderte Nachfrage wirke sich auch auf die Preise aus, so dass in einzelnen Segmenten mit einer Minderung um 8-10 Prozent zu rechnen sei. Es bestehe ein derartiges Überangebot auf dem Markt, dass Verkäufer einen bedeutenden Preisnachlass gewähren müssen. Daneben komme es auch zu einer längeren Dauer des Verkaufsprozesses. „Der Käufer ist der König auf dem ungarischen Wohnungsmarkt von heute“, formulierte der Zeitung zufolge ein Experte.

Zu der Vielzahl von Gründen gehört, dass der Wegfall der staatlich geförderten Kredite weiterhin Wirkung zeigt. Außerdem nennt die Zeitung den Abzug ausländischer Investoren vom ungarischen Markt. Engländer, Iren, Spanier und andere Investoren aus dem Ausland seien fast vollständig verschwunden. Zum Teil stecke die amerikanische Hypothekenkrise dahinter. Der andere Grund sei jedoch, dass die Investoren, die in der Region geblieben sind, nicht mehr Ungarn, sondern Bulgarien und Rumänien präferieren, weil sie diese für aussichtsreicher halten.

Placido Domingo trifft Bürgermeister von Pécs

Startenor Placido Domingo hat dem Bürgermeister des südungarischen Komitatszentrums Pécs, Péter Tasnádi, Unterstützung beim Vorhaben Kulturhauptstadt Europas 2010 zugesagt. Bei einem Treffen in Wien anlässlich des Konzerts mit Anna Netrebko und Ronaldo Villazón erklärte der Sänger, dass Pécs mit dem Titel Kulturhauptstadteine große Chance bekommen hat. Er werde selbst alles dafür tun, den Namen der Stadt in die Welt zu tragen, sagte er einem Bericht der Zeitung „Dunántúli Napló“ zufolge.

Domingo wird am 2. August in Pécs ein Konzert geben. Tasnádi wertete es als große Ehre für Pécs, dass es sich mit einem so bedeutenden Ereignis auf deie Rolle als Kulturhauptstadt vorbereiten kann. Zugleich äußerte er die Hoffnung, dass der bevorstehende Auftritt nicht einmalig sein werde.

Infoterminal für bessere Dienstleistungen

Neues Informationssystem in Siófok vorgestellt

Infoterminal Siófok – so nennt man das neue Informationssystem, das der Betreiber unlängst im Rathaus von Siófok vorstellte. Die Hungarorama Kft. betreibt schon seit 2002 in Siófok ein Webkamerasystem, das Livebilder von bestimmten Teilen der Stadt in Ungarn und im Ausland, im Internet und auf mehreren Fernsehkanälen liefert.

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