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Männer brauchen Nachhilfe in Sachen Mode

Das Ergebnis einer Umfrage ist sehr ernüchternd: Über 50 Prozent der Männer lassen sich beim Shopping von ihrer Partnerin beraten. Auch wenn nahezu 90 Prozent der Männer großen Wert auf ein gepflegtes Äußeres und eine modische Erscheinung legen, sind sie beim Kleiderkauf meist überfordert. Wenn sie sich alleine in einem Kleiderladen befinden, möchten sie schnellstmöglich die Flucht aus dem feindlichen Territorium ergreifen und kaufen deshalb das erstbeste Kleidungsstück. Das Ergebnis sind in der Regel nicht richtig sitzende Kleidungsstücke in gewagten Farbkombinationen. Doch warum gehen Männer im Gegensatz zu Frauen so ungern einkaufen? Und wie kombiniert man stilvolle Outfits ohne großen Aufwand? Die Antworten auf diese Fragen werden im Folgenden geklärt.

Männer entspannen anders

Eigentlich sollte man meinen, dass die alten Rollenklischees längst der Vergangenheit angehören. Die strikte Differenzierung nach Geschlechtern wird immer weiter aufgelöst und macht Platz für ein neues Gender-Verständis. Schließlich gibt es mittlerweile zahlreiche Frauen, die gerne ins Fußballstadion gehen und immer mehr Männer werden in den eigenen vier Wänden zum Gourmetkoch. Doch wenn man einer Umfrage zum Thema Entspannen Glauben schenkt, entspannen sich 39,8 Prozent der Frauen am liebsten beim Shoppen und 30,7% beim Kochen. 37,3 Prozent der Männer entspannen dagegen beim Sport und 32,5 Prozent bei einer Kneipentour. Die typischen Vorurteile finden in dieser Umfrage ihre Bestätigung. Wissenschaftler der University of Pennsylvania sind der Meinung, dass Männer aus traditionellen Gründen das Shoppen als Frauensache ansehen. Über viele Generationen hinweg sorgten die Männer allein für das Einkommen und die Frauen erledigten den Haushalt und den Kleiderkauf. Daher wird das Shoppen von vielen Männern als Frauensache abgetan. Die Forscher vertreten überdies die These „Men buy – women shop“. Männer legen Wert auf Schnelligkeit und Effektivität, während Frauen das Shoppen als emotionalen Prozess wahrnehmen. Sie überlegen, wie die neue Kleidung auf andere wirken könnte und machen sich viele Gedanken über eine angemessene Erscheinung. Männer denken eher an den praktischen Nutzen der Kleidung. Sie möchten den Einkauf möglichst schnell erledigen, um danach Zeit für erfreulichere Dinge zu haben. Natürlich bestätigen auch hier Ausnahmen die Regel.

Der Schlüssel zu stilvollen Outfits

Bei der Wahl eines Outfits spielen viele Faktoren zusammen. Die Kleidung muss sowohl auf die Körperform als auch auf den Anlass abgestimmt sein. Außerdem sollte man die Grundregeln der Farbkombinationen kennen und wissen, welche Kleidungsstücke ein für alle Mal aus dem Kleiderschrank verbannt werden sollten. Um bei all diesen Kriterien, die es zu beachten gilt, nicht zu verzweifeln, hat Fashionboxx.net einen Style-Guide für Männer entwickelt. Dort sind alle Fakten und Tipps zum Thema Männermode übersichtlich geordnet. Man kann nachlesen, welche Kleidung am besten zu welchem Typ passt und welche Farben am besten miteinander kombiniert werden. Nachdem man sich die Basics der Männermodewelt angeeignet hat, kann man sich stetig über neue Looks und Trends informieren und so modisch immer Up-to-Date sein.

Siófok auf hervorragendem Platz in der Statistik

Das Ungarische Statistikamt KSH veröffentlichte seine Zahlen in Bezug auf die beliebtesten inländischen Ferienorte im Jahre 2013. Dass die Hauptstadt Budapest mit 7,8 Millionen Übernachtungen und einer Zunahme der Übernachtungszahlen von 5,4% im Vergleich zum Jahr 2012 an erster Stelle steht, war zu erwarten.

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Hoher Wasserstand im Balaton

Schleusen in Siófok geöffnet

In Hinblick auf die Sommersaison mit ihren trockenen Monaten wurde ein winterlicher Wasserstand im Balaton über dem Normpegel von 110 Zentimeter zugelassen. Ende Februar erreichte der Wasserstand dann plötzlich sogar 128 Zentimeter.

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Kreditmarkt: EU-Richtlinie und Rechtsprechung helfen Verbrauchern

EU und Rechtsprechung mögen nicht immer die Interessen von Bankkunden vertreten. Im Hinblick auf die 2010 erlassene Verbraucherkreditrichtlinie und die Auffassung der Rechtsprechung zu Bearbeitungsgebühren lassen sich aber unzweifelhaft günstige Entwicklungen erkennen.

Die im Juni 2010 in Kraft getretene Verbraucherkreditrichtlinie hat nicht alles, aber einiges verbessert. Zu den wichtigsten Änderungen zählen die verpflichtende Angabe eines 2/3-Zinssatzes und die gesetzliche Begrenzung von Vorfälligkeitsentschädigungen.

Deckel für Vorfälligkeitsentschädigung

Zahlt ein Darlehensnehmer einen Kredit ganz oder teilweise vorzeitig zurück, darf die Bank als Entschädigung maximal 1,00 Prozent des abgelösten Saldos verlangen – beträgt die Restlaufzeit weniger als zwölf Monate gilt eine Obergrenze von 0,50 Prozent. Zuvor verlangten Banken oft ein Vielfaches davon und führten damit Umschuldungen zum Zwecke der Zinsersparnis ad absurdum.

Ein weiteres Ziel der Kreditrichtlinie waren so bezeichnete Lockvogelangebote. Die von Verbraucherschützern kritisierten Offerten wiesen einen sehr niedrigen Zinssatz aus, der jedoch für fast niemanden tatsächlich erhältlich war, weil die Verzinsung bonitätsabhängig gestaffelt und für den Lockzins eine unrealistische Einstufung angesetzt wurde.

Kredite mit bonitätsabhängiger Verzinsung gibt es noch immer – schließlich ist das Ausfallrisiko eine wichtige Komponente bei der internen Kalkulation der Bank. Der Gesetzgeber verlangt von Banken mittlerweile allerdings die Angabe eines 2/3-Zinssatzes in allen werblichen Darstellungen. Der Zinssatz – oder ein geringerer – soll für mindestens zwei Drittel der Kunden tatsächlich erhältlich sein.

Was hat der 2/3-Zinssatz gebracht?

Laut Redaktionsleiter des Vergleichsportals www.sofortkredit.com, Wolfgang Lohr, hat der 2/3-Zinssatz zu mehr Transparenz auf dem deutschen Kreditmarkt geführt, auch wenn er einige Schwächen aufweist.

„Es lässt sich kaum kontrollieren, ob die Angabe der Banken zutrifft und auf welchem betrachteten Pool er beruht. Außerdem kommen viele Banken der Verpflichtung zur Angabe eines repräsentativen Beispiels durch die Berechnung der Konditionen für selten nachgefragte Kombinationen von Kreditbetrag und Laufzeit nach – vielen Interessenten hilft diese Angabe dann wenig. Schon allein weil es zuvor gar keinen Orientierungswert gab muss das Fazit jedoch positiv ausfallen“, so Lohr.

Auch die Rechtsprechung hat Kredite aus Sicht von Verbrauchern attraktiver gemacht: Nachdem mehrere Oberlandesgerichte Bearbeitungsgebühren für unzulässig erklärten sind diese aus den Preisverzeichnissen nahezu verschwunden. An den Effektivzinssätzen ändert dies zwar nichts, weil die Gebühr gegen einen höheren Sollzins getauscht wird. Im Fall einer vorzeitigen Kündigung kommen Verbraucher allerdings ohne (nicht erstattungsfähige) Gebühr jedoch günstiger davon.