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Familienausflug mit kulinarischer Einlage

Zu Besuch in der Csillagvárcsarda in Balatonszentgyörgy

Die Csillagvár in deutsch Sternenburg, romantisch im Wald am Ortsrand von Balatonszentgyörgy gelegen, bietet ein Familienausflugsziel, bei dem Jung und Alt voll auf ihre Kosten kommen. Museum für traditionelles ungarisches Dorfleben, grosser Spielplatz, Bogenschiessstand, Streichelzoo u.v.m. sorgen für einen interessanten Ausflugstag.

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Oppositionsführer wirft Westen Protektionismus vor

Der Führer der ungarischen Oppositionspartei Fidesz, Viktor Orbán, hat dem Westen im Zusammenhang mit der Finanzkrise Protektionismus vorgeworfen. Westeuropa kündige das vor 20 Jahren mit „Mitteleuropa“ geschlossene historische Abkommen damit auf, wie es die Finanzkrise managt, sagte er laut MTI bei einem Podiumsgespräch am Sonntag in Wien. „Es ist finanzieller Protektionismus gegenüber Mitteleuropa, wie die westlichen Länder die Krise managen.“ Mit der Verstaatlichung und der Hilfe für die westeuropäischen Banken seien die mitteleuropäischen Finanzinstitute ins Hintertreffen geraten, behauptete Orbán.

Die westlichen Eigentümer gäben ihren hiesigen Tochterbanken kein Geld, wohingegen sie „den Profit stets in ihre Taschen steckten, solange das (ungarische) Banksystem Gewinn brachte“, fügte der Oppositionspolitiker hinzu. Die „mitteleuropäischen Führer“ warteten auf eine Antwort darauf, ob die Europäische Union weiter bei einer offenen Wirtschaft bleibt oder ob jeder zur protektionistischen Politik zurückkehrt.

Die Fidesz-Partei hat bei den nächsten Wahlen laut Umfragen gute Chancen, mit einer haushohen Mehrheit ins Parlament einzuziehen und die Regierung zu bilden. Derzeit stellen die Sozialisten mit Ferenc Gyurcsány eine Minderheitsregierung.

Verkehrschaos in Keszthely

Die Touristen werden nicht in die Stadt geleitet, sondern daran vorbei

In den Großstädten, den Orten mit Sehenswürdigkeiten bemüht man sich in der Regel darum, die Touristen in das Herz der Stadt zu leiten, und die Besonderheiten schon von fern anzuzeigen. Demgegenüber scheint es, dass Keszthely alles tut, um die Besucher vom Stadtzentrum und von der wichtigsten Attraktion, dem Festetics-Schloss, fernzuhalten.

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Pécser Flughafen ohne Flugbetrieb

Der Flughafen Pécs-Pogány scheint endgültig zu den gescheiterten Projekten in Südungarn zu gehören. Am Wochenende wurde bekannt, dass es in der kommenden Saison auch die regelmäßigen Charterflüge auf die griechische Insel Korfu nicht mehr geben wird und damit der Flugverkehr zum Erliegen kommt. Die Region um das Komitatszentrum Pécs – nächstes Jahr Kulturhauptstadt Europas – hatte einst mit dem Ausbau des Flugplatzes große Hoffnungen für den Tourismus verbunden.

Zu den Gründen für die Einstellung der Urlaubsflüge gehören der schwache Forint und die Unsicherheit wegen der Wirtschaftskrise, sagte die Leiterin der Pécser Filiale des Reisebüros Tensi, Emi Vétek, dem Internet-Portal bama.hu. Tensi gehörte zu den Organisatoren der im vorigen Jahr erfolgreichen Linie nach Korfu. Wie sie erklärte, sei der Flugplatz nur für kleine Maschinen ausgelegt, die jedoch immer teurer würden. Damit könne das Angebot nicht mit den Billigflügen vom mehr als 200 Kilometer entfernten Budapest konkurrieren.

Seit der Erneuerung im Jahr 2006 steckt das Unternehmen Flughafen praktisch in einer Dauerkrise. Pläne für Verbindungen nach Frankfurt/Main, Stuttgart, Leipzig und Dresden mussten begraben werden, da der Bedarf zu gering war. Auch Austria Airlines, die eine Linienverbindung zwischen Wien und Pécs einrichteten, gaben schon im ersten Jahr auf.