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80-Jährige in Ungarn vergewaltigt und ausgeraubt

Eine 80-jährige Frau ist in Ungarn vergewaltigt und ausgeraubt worden. Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei noch am Tatort einen 20-Jährigen fest, teilte ein Polizeisprecher mit. Der Tatverdächtige soll in der Nacht zum Samstag um 3.00 Uhr in das Haus der alten Frau in Tarnaörs (Komitat Heves) eingedrungen sein. Dort habe er diese mit einem Küchenmesser bedroht und vergewaltigt. Anschließend zwang er sie zur Übergabe von 11 000 Forint (etwa 44 Euro).

Als der Mann noch eine Tasse Kaffee forderte, gelang es der Frau zu entkommen und Nachbarn zu alarmieren. Diese benachrichtigten die Polizei, die den Mann wenige Minuten später fasste. Beim Verhör stellte sich heraus, dass der 20-Jährige zwei Stunden davor eine ebenfalls alleinstehende Frau erfolglos versucht hatte auszurauben.

Nach Mord und Raub schneller Ermittlungserfolg

Kaum einem halben Tag nach der Tat hat die Polizei in Ungarn einen 32-Jährigen wegen Mordes und Raubs gefasst. Der Mann aus Jászberény (Komitat Jász-Nagykun-Szolnok) habe am Freitag eine 85-jährige Frau aus derselben Stadt umgebracht, teilte die Polizei am Samstag mit.

Kurz zuvor hatte ein Mann in einer Gaststätte eine Angestellte misshandelt und von ihr Geld gefordert. Die Frau trug schwere Verletzungen davon. Bei der Verbindung beider Straftaten richtete sich der Verdacht auf den 32-jährigen vorbestraften Mann. Nach der Festnahme wurde Haftbefehl werden Mordes aus Habgier und Raubs beantragt.

14-jähriges Mädchen sticht Mann nieder

Ein 14-jähriges Mädchen hat in Ungarn einen 33-jährigen Mann niedergestochen. In ihrem Geständnis motivierte sie die Tat mit Eifersucht, teilte die Polizei am Freitag mit. Nach einem Wortwechsel in einer Wohnung in Hódmezővásárhely (Komitat Csongrád) stach sie auf den Mann ein. Dieser wurde mit schweren Verletzungen in eine Szegeder Klinik gebracht. Gegen die mutmaßliche Täterin leitete die Polizei Ermittlungen wegen schwerer Körperverletzung ein, sie selbst bleibt auf freiem Fuß.

Mord aus Habgier in ungarischem Dorf

Drei junge Männer haben in Ungarn einen 54-jährigen wegen eines Streits um Geld umgebracht. Ein 27-Jähriger und zwei Helfer erwürgten ihr Opfer und vergruben es dann in einem Waldstück nahe dem Dorf Galgahévíz östlich von Budapest, berichtet die Polizei am Donnerstag. Gegen die drei Männer wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

Der mutmaßliche Haupttäter hatte im vorigen Jahr bei seinem Bekannten, dem späteren Opfer, einen Kredit aufgenommen. Danach kam es jedoch mehrfach zum Streit über die Höhe der Summe. Die zwei Mittäter sollten nun den 54-Jährigen unter Alkoholeinwirkung zwingen, auf seine Forderung schriftlich zu verzichten. Als das misslang, beschloss der Schuldner, den Mann zu töten.

Da das Opfer keine Angehörigen zurückließ, wurde sein Verschwinden vor etwa einem Jahr zunächst nicht bemerkt. Der Mord kam nun im Zusammenhang mit einer anderen Straftat eines der Beteiligten ans Licht.