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Mord aus Habgier in ungarischem Dorf

Drei junge Männer haben in Ungarn einen 54-jährigen wegen eines Streits um Geld umgebracht. Ein 27-Jähriger und zwei Helfer erwürgten ihr Opfer und vergruben es dann in einem Waldstück nahe dem Dorf Galgahévíz östlich von Budapest, berichtet die Polizei am Donnerstag. Gegen die drei Männer wurde ein Verfahren wegen vorsätzlicher Tötung eingeleitet.

Der mutmaßliche Haupttäter hatte im vorigen Jahr bei seinem Bekannten, dem späteren Opfer, einen Kredit aufgenommen. Danach kam es jedoch mehrfach zum Streit über die Höhe der Summe. Die zwei Mittäter sollten nun den 54-Jährigen unter Alkoholeinwirkung zwingen, auf seine Forderung schriftlich zu verzichten. Als das misslang, beschloss der Schuldner, den Mann zu töten.

Da das Opfer keine Angehörigen zurückließ, wurde sein Verschwinden vor etwa einem Jahr zunächst nicht bemerkt. Der Mord kam nun im Zusammenhang mit einer anderen Straftat eines der Beteiligten ans Licht.