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Eintagsfliegeninvasion auf Campingplätzen

Schon in den nächsten Tagen oder Wochen schließen die Campingplätze rund um den Balaton. Noch könnte das schöne Herbstwetter die Zeltbewohner locken, aber Schwärme von Eintagsfliegen schlagen viele in die Flucht, berichtet siofokinapilap.hu.

Schon geschlossen sind oder in Kürze schließen die Plätze in Szepezd, Akali, Alsóőrs und Almádi. Nur der Campingplatz in Révfülöp bleibt bis Ende des Monats, der in Balatonfüred bis Mitte Oktober geöffnet. Noch genießen dort hauptsächlich deutsche und holländische Touristen, die nicht an Schulferien gebunden sind, die angenehme Ruhe der Nachsaison.

Die in rauhen Mengen auftretenden Eintagsfliegen stechen zwar nicht, machen aber, speziell in den Abendstunden, Aufenthalte im Freien zur Qual. Angler berichten wie von Schneefall, wenn die lästigen Insekten einfallen, die im Gegensatz zu ihren stechenden Artgenossen gegen Sprühaktionen aus der Luft immun sind. Nach Auskunft von Fachleuten dürfte die Invasion aber spätestens nach zwei oder drei kühleren Tagen beendet sein.

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Die sozialliberale Regierung Ungarns unter Ferenc Gyurcsany (44), die als erste in der nachkommunistischen Geschichte des Landes wiedergewählt wurde, steht vor schwierigen Aufgaben.

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Bau der M6 fordert erneut Todesopfer

Der Bau der restlichen Strecke der Autobahn M6 von Budapest nach Pécs und an die kroatische Grenze hat das dritte Menschenleben gefordert. Auf einer Baustelle in der Nähe von Bóly (Komitat Baranya) kam am Donnerstagmorgen ein 60-jähriger Obermeister bei einem Arbeitsunfall ums Leben. Den Mann begruben die Erdmassen von einem Lkw, die aus bislang ungeklärter Ursache nicht nach hinten, sondern an der Seite niedergingen, teilte die Polizei am Freitag auf Anfrage mit.

Im Juli hatte ein Stromschlag einen Arbeiter getötet, als der Arm eines Baggers eine Hochspannungsleitung berührte. Später überfuhr ein Lastwagen auf dem Baugelände einen Mann. Zu der Unfallserie kommt noch ein Schwerverletzter, der bei Sicherungsarbeiten nach einem Tunneleinsturz bei Bátaszék von einem umfallenden Gerüst getroffen wurde.

Die Tunnel an der Grenze zwischen den Komitaten Baranya und Tolna ist nach dem letzten Fall immer noch nicht von der Bergbaubehörde für die Fortsetzung der Bauarbeiten freigegeben worden. Ungeachtet der Zwischenfälle soll die Autobahn im März 2010 von Budapest bis Pécs befahrbar sein.