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Zoll in Ungarn: Gefälschte Zigaretten beschlagnahmt

Eine Lieferung von Zigaretten im Wert von rund 150 Millionen Forint (etwa 600 000 Euro) hat der Zoll in Ungarn sichergestellt. Der Container mit der illegalen Ware war aus Hamburg in Budapest eingetroffen, teilte der Zoll am Freitag mit. Mitarbeiter des Zolls hatten ihn zur genaueren Kontrolle ausgewählt. Die Begleitpapiere wiesen die Ladung als Bilderrahmen und Kunststoff-Spielzeug aus. Nach Öffnung des Containers kamen jedoch 260 000 Schachteln Zigaretten zum Vorschein, die das Markenzeichen Marlboro trugen.

Bei der vermutlich aus Asien stammenden Tabakwaren handelt es sich nach Meinung von Experten um Fälschungen. Die Lieferung wurde beschlagnahmt und ein Verfahren wegen des begründeten Verdachts falscher Warenbezeichnung eröffnet.

Gestohlene Ringe im Magen entdeckt

Auf sehr ungewöhnliche Weise ist in Ungarn Diebesgut entdeckt worden: Eine Röntgenuntersuchung brachte in Szeged (Komitat Csongrád) den Beweis für den kriminellen Tatbestand. Im Magen eines 16-jährigen Mädchens befanden sich zwei goldene Ringe, die sie kurz zuvor vermutlich ihrer Zimmernachbarin gestohlen hatte, berichtet die Polizei am Freitag.

Die Jugendliche steht unter Verdacht, aus dem Schrank der anderen Patientin eine Geldbörse entwendet zu haben, in der sich Bargeld und die beiden Ringe befanden. Unter dem Vorwand, rauchen zu wollen, entfernte sie sich dann aus dem Zimmer und leerte das Portemonnaie. Bei einem zufälligen Röntgentermin zeichnete sich der Schmuck deutlich auf dem Bild ab. „Obwohl der Schmuck wieder da ist, wird er frühestens in einigen Tagen zugänglich sein“, schreibt die Polizei in ihrem Bericht. „Bis dahin wird der Weg der Ringe aufmerksam verfolgt.“

All inclusive im Marina

Danubius-Kette führt die in ungarischen Hotels neuartige Versorgungsleistung ein

Eine neue Leistung bietet das Balatonfüreder Hotel Marina an: Es erwartet seine Gäste in der Hauptsaison von Ende Mai bis Anfang September mit einem All-inclusive-Angebot.

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Über 500 EU-Bürger aus Ungarn ausgewiesen

Mehr als 500 EU-Bürger sind seit Mai 2004 – dem Beitritt Ungarns zur Union – des Landes verwiesen worden. Das berichtet das Nachrichtenmagazin Wirtschaft und Politik „hvg“ in seiner jüngsten Ausgabe. Eine Ausweisung sei jedoch wegen des Rechts auf freien Aufenthalt nur sehr begrenzt möglich, erläutert das Blatt. Unbegrenzte Bewegungsfreiheit sei ein Grundrecht der Unionsbürger, das nur durch Gründe der öffentlichen Ordnung, der allgemeinen Sicherheit und der allgemeinen Gesundheit eingeschränkt werden könne. Eine Ausweisung für höchstens zehn Jahre sei etwa bei Straftaten möglich, für das Gesetz mindestens fünf Jahre Freiheitsentzug vorsieht.

Die ungarischen Gerichte haben so allein im vorigen Jahr 228 Straftäter aus dem EU-Raum ausgewiesen. Seit 2004 waren es genau 502. Da es keine entsprechende Statistik gebe, können die konkreten Gründe nicht genannt werden. Außer EU-Bürgern beziehen sich die Bestimmungen auch auf Menschen aus der Schweiz, Norwegen, Island und Liechtenstein, die ebenfalls das Recht freier Bewegung und freien Aufenthalts haben.