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Obdachloser in Ungarn erfroren

Ein 66-jähriger Obdachloser ist in der nordwestungarischen Komitatsstadt Győr den Kältetod gestorben. Der Mann hatte sich seit Tagen im Holzschuppen eines Einfamilienhauses aufgehalten, berichtet die Polizei. Der Hausherr bemerkte Samstagmorgen, dass der Mann, dem er die Zuflucht in dem Schuppen erlaubt hatte, kein Lebenszeichen mehr von sich gab. Eine vorläufige ärztliche Untersuchung ergab Auskühlung als Todesursache. Die Polizei lässt den Mann obduzieren und prüft den Fall im Rahmen eines Verwaltungsverfahrens.

„Das ist ein Präzedenzfall“

Liegt der detaillierte Bericht des Rechnungshofes in öffentlichem Interesse?

Das ist ein Präzedenzfall – erklärt Tibor Honvári, der nach anderthalb Jahren mit der Stellungnahme des Datenschutzbeauftragten erreichte, dass er in den über Siófok abgefassten Bericht des Rechnungshofes Einsicht nehmen konnte.

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Heroin-Schmuggel an Ungarns Schengen-Grenze geplatzt

Ein Drogenschmuggler deutscher Staatsangehörigkeit ist an der ungarisch-serbischen Grenze aufgeflogen. Er hatte versucht, Heroin im Wert von umgerechnet rund 400 000 Euro über die Schengen-Grenze in den EU-Raum zu befördern. Das Rauschgift war in kleinen Säcken auf seinem Rücken befestigt, teilte der Sprecher des ungarischen Zolls mit.

Der Deutsche albanischer Herkunft war in einem Reisebus am Mittwochmorgen am Grenzübergang Röszke eingetroffen, wo Zollmitarbeiter bei ihm 6,5 Kilogramm Heroin fanden. Ermittlungen richten sich nunmehr darauf, die Herkunft und das Ziel der Drogenlieferung festzustellen.

In diesem Jahr stellte der ungarische Zoll bislang insgesamt 150 Kilogramm Rauschgift verschiedener Art sicher, so Heroin, Kokain und Marihuana.

Ski-Saison am Kékes eröffnet

Auf dem höchsten Berg Ungarns, dem Kékes (1014 Meter), hat zu Weihnachten offiziell die Ski-Saison begonnen. Dafür mussten anderthalb Wochen lang Schneekanonen die Pisten vorbereiten, berichtet der private Fernsehsender hírTV. Vorläufig steht nur die südliche Piste zur Verfügung, wo die Schneedecke 20 bis 40 Zentimeter hoch ist. Bereits am ersten Weihnachtstag hatten mehrere hundert Menschen den Berg besucht.

Der Kékes ist eines der bedeutendsten Ski-Zentren Ungarns. Dort ist auch die längste Piste des Landes zu finden, die Abfahrten auf 1,8 Kilometer Länge ermöglicht.