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Heroin-Schmuggel an Ungarns Schengen-Grenze geplatzt

Ein Drogenschmuggler deutscher Staatsangehörigkeit ist an der ungarisch-serbischen Grenze aufgeflogen. Er hatte versucht, Heroin im Wert von umgerechnet rund 400 000 Euro über die Schengen-Grenze in den EU-Raum zu befördern. Das Rauschgift war in kleinen Säcken auf seinem Rücken befestigt, teilte der Sprecher des ungarischen Zolls mit.

Der Deutsche albanischer Herkunft war in einem Reisebus am Mittwochmorgen am Grenzübergang Röszke eingetroffen, wo Zollmitarbeiter bei ihm 6,5 Kilogramm Heroin fanden. Ermittlungen richten sich nunmehr darauf, die Herkunft und das Ziel der Drogenlieferung festzustellen.

In diesem Jahr stellte der ungarische Zoll bislang insgesamt 150 Kilogramm Rauschgift verschiedener Art sicher, so Heroin, Kokain und Marihuana.