„Naschdonnerstag“ auch rund um den Balaton

Der „torkos csütörtök“, dieses Jahr am 26. Februar begangen, markiert nach dem Aschermittwoch den zweiten Tag der Fastenzeit vor Ostern.

Gläubigen Christen soll am Naschdonnerstag, auch „Freßdonnerstag“ genannt, obwohl bereits in der Fastenzeit gelegen, noch letzte Möglichkeit gegeben werden, die aus dem Fasching übriggebliebenen Speisen zu verzehren.

Die ungarische Gastronomie nimmt dies zum Anlaß, an diesem Tag allen Gästen in den teilnehmenden Restaurants und Betrieben fünfzig Prozent Preisermäßigung auf Speisen und Getränke einzuräumen. Dieses Jahr zeichnet sich eine Rekordbeteiligung von Gaststätten ab. Bis heute sind landesweit 1191 Betriebe auf der Internetseite www.menjunkenni.hu registriert worden, die Meldefrist endet am 24. Februar mittags. Alle teilnehmenden Restaurants können auf der genannten Seite eingesehen werden.

Rege Beteiligung herrscht auch in den Orten rund um den Balaton. Derzeit erwarten sechs Gaststätten in Siófok die „Nascher“, fünf in Keszthely, acht in Hévíz, neun in Balatonfüred.

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Rekonstruktion des Kanalisationsnetzes in Zalaegerszeg verläuft planmäßig

Ganz nach Plan begannen am Samstag, dem 24. Juni, in Zalaegerszeg die mit Unterstützung des Europäischen Kohäsionsfonds durchgeführten Arbeiten zur Rekonstruktion des Abwasserkanalisationsnetzes in der Innenstadt. Auf dem Széchenyi tér richteten sich die Arbeitsmaschinen der Hydrocomp Kft. ein und schlossen bis Sonnstag Abend um 18 Uhr die Arbeiten ab, für die die Sperrung beider Fahrbahnen nötig war.

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Eine Million Forint im Mordfall Cozma ausgesetzt

Im Fall der Ermordung des rumänischen Handballspielers Marian Cosma hat das Polizeipräsidium des Komitats Veszrpém eine Prämie von einer Million Forint (etwa 3400 Euro) für die Ergreifung des Tatverdächtigen Iván Sztojka ausgesetzt. Dass teilte die Behörde am Dienstag auf ihrer Homepage mit. Die beiden anderen Tatverdächtigen waren bereits am Sonntag, dem Tag des Verbrechens, in Österreich festgenommen worden. Gegen sie läuft das Verfahren zur Auslieferung nach Ungarn.

Cosma war in der Nacht zum Sonntag durch einen Messerstich ins Herz umgebracht worden. Er hatte mit seiner Mannschaft, dem MKB Veszprém, in einer Bar gefeiert, nachdem ein Team-Mitglied Vater geworden war. Eine Gruppe von 20 bis 30 Leuten verübte einen Überfall auf die Mannschaft und griff dabei drei Spieler mit Messern an. Der kroatische Austausch-Torhüter Ivan Pesics erlitt dabei so schwere Verletzung, dass ihm eine Niere entfernt werden musste. Der Serbe Zarko Sesum wurde mit einem stumpfen Gegenstand am Kopf schwer verletzt.

Hubschrauber in die Donau gestürzt

Nahe Budapest ist am Dienstagvormittag ein Hubschrauber in die Donau gestürzt. Bei dem Unglück kam ein Mann, einer von drei Insassen, ums Leben, berichtet die Polizei. Die Meldung über den Absturz im Gebiet der Csepel-Insel war etwa 10.30 Uhr bei der Polizei eingetroffen. Es wurden Ermittlungen gegen Unbekannt wegen Gefährdung des Verkehrs eingeleitet, hieß es. Über die Ursachen des Absturzes war zunächst nichts bekannt. Hubschrauberunfälle hatte es in den letzten Jahren in Ungarn schon des öfteren gegeben.