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Blinder Alarm in Siófok wegen angeblicher Bombe

Bombenalarm hat am Dienstagnachmittag den Tesco-Supermarkt in Siófok lahmgelegt. Dreiviertel vier meldete sich nach einem Bericht des Internetportals sonline.hu eine männliche Stimme aus einer Telefonzelle der Balatonstadt und teilte Tesco mit, er habe eine Bombe gelegt.

Niemand durfte von dem Zeitpunkt an den Supermarkt mehr betreten, per Lautsprecher wurden die Kunden aufgefordert, ihre Einkaufswagen stehen zu lassen und unverzüglich ins Freie zu gehen. Wenig später halfen auch Polizisten bei der Evakuierung, bis Spezialisten die Suche nach der Bombe aufnahmen.

Nach zwei Stunden stellte sich das Ganze als blinder Alarm heraus, es gab keine Bombe und die Einkäufe konnten wieder beginnen. Jetzt hat die Suche nach dem Mann begonnen, der die Bombendrohung aussprach.

Messerstecherei in Siófok – Mann aus Deutschland gesucht

Zu einer Messerstecherei hat am Donnerstag ein Streit zwischen Nachbarn in Siófok geführt. Ein 72-jähriger Mann aus Groß-Gerau in Hessen verletzte dabei seinen Nachbarn mit zwei Stichen in den Bauch. Das 42-jährige Opfer musste mit lebensgefährlichen Verletzungen ins Krankenhaus gebracht werden, berichtet die Polizei. Danach flüchtete der mutmaßliche Täter mit seinem in Deutschland zugelassenen Opel Astra (GG-DE 871). Die Bevölkerung ist aufgerufen, mit Hinweisen unter den Telefonnummern 107 oder 112 bei der Fahndung nach dem Mann zu helfen. Zugleich wird jedoch wegen dessen gewalttätigen und aggressiven Verhaltens davor gewarnt, ihn selbst festzuhalten.

6. Wink-Marathon in Siófok

Am 16. Mai wurde bereits zum sechsten Mal der von Jahr zu Jahr beliebtere Wink-Marathon in Siófok durchgeführt. Traditionell ist er ein Rennen, bei dem Sportler, Freizeitsportler und Geistigbehinderte zusammen laufen.

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Wiedereröffnung des Flugplatzes Siófok-Kiliti

Nach dreijährigem Dornröschenschlaf empfängt nun ein weiterer Flugplatz am Balaton seine Gäste.

Wie positiv sich die Neuinbetriebnahme für den Tourismus am Balaton auswirken wird sei vorläufig dahingestellt. Immerhin sind schon mehr als 70 Kleinflugzeuge gelandet, für die der Flugplatz speziell ausgelegt ist. Von Lärmbelästigungen für die Anwohner will Csaba Setala, Geschäftsführer der Betreibergesellschaft, nichts wissen. Er stellt die erwartete Rentabilität der Anlage in den Vordergrund und wischt auch die Bedenken vom Tisch, daß sich im Umkreis von 50 Kilometern um den Balaton schon zu viele Flugplätze befänden oder in Planung seien.

Einige wesentliche Investitionen stehen in Siófok-Kiliti noch an. Im Gespräch sind ein Hotel und weitere Dienstleistungsbetriebe, die im Laufe der nächsten zwei Jahre entstehen sollen. Immerhin können in Kiliti auch Maschinen mit bis zu 30 Fluggästen starten und landen.

Ein Problem stellt der Flugverkehr zum und vom im Bau befindlichen BudaWest Airport bei Szentkirályszabadja am gegenüberliegenden Balatonufer dar, weil sich die dortigen Einflugschneisen mit denen in Kiliti kreuzen. Laut Csaba Setala wurde dies von Anfang an bei den Planungen berücksichtigt. Beim Überflug großer Maschinen zum oder vom BudaWest Airport muß Siófok-Kiliti hintanstehen und seinen eigenen Flugbetrieb einschränken.

(Quelle: siofokinapilap.hu)