In der Theiß ertrunkenes Mädchen gefunden

Tagelang war das Schicksal eines bei Egyek (Komitat Borsod) in der Theiß verschwundenen 15-jährigen Mädchens ungewiss. Seit Samstag herrscht Medienberichten zufolge Gewissheit: Sein Leichnam wurde Freitagabend bei Tiszafüred gefunden und später von den Eltern identifiziert, teilte die Polizei mit. Die Jugendliche war nach ihrem Pantoffel in die Theiß gelaufen und nach einigen Schritten vom Wasser verschlungen worden. Ihre Freunde und das Personal der nahe gelegenen Fähre begannen sofort die Suche, in die sich dann auch die Feuerwehr einschaltete. Nach einer 13-Jährigen, die am selben Tag bei Tiszabecs (Komitat Szabolcs-Szatmár-Bereg) in der Theiß verschwunden war, läuft die Suche unterdessen weiter.

Amerikaner in Ungarn überfallen

Ein US-Amerikaner ist in seiner Budapester Wohnung überfallen und lebensgefährlich verletzt worden. Die Tat ereignete sich, wie die Polzei am Samstag mitteilte, bereits am Freitag. Der 34-Jährige, der in dem auf der Budaer Seite zentral gelegenen I. Stadtbezirk von Budapest wohnt, wurde von zwei Unbekannten angegriffen. Die Polizei ermittelt wegen gefährlicher Körperverletzung. Weitere Einzelheiten wollte ein Sprecher der Budapester Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nicht mitteilen.

Keszthely mit neuen Ausstellungen in die Saison

Speziell für die Urlaubssaison hält des Helikon Schlossmuseum in Keszthely am Balaton neben den ständigen Ausstellungen zahlreiche neue Angebote bereit, berichtet die Regionalzeitung „Zalai Hírlap“. Zum Empfang des bereits im Mai anschwellenden Touristenstroms wartet es mit zwei Ausstellungen von Rang auf. Direktor László Czoma hebt die Ausstellung „Maler des Balaton“ hervor, die die tausend Gesichter des größten Sees in Mitteleuropa widerspiegelt. Keines der Bilder stamm von lebenden Künstlern. Das Jahr der Bibel prägt die andere prominente Schau, die das Museum gemeinsam mit der Ungarischen Akademie der Wissenschaften zusammenstellte.

Eine Ausstellung von Werken des 80-jährigen Malers Miklós Varga, der mit dem Balaton verbunden ist, aber jetzt im nordostungarischen Miskolc lebt, wird zum Sommer hin gezeigt werden. Zu den jüngsten Künstlern, die in Keszthely ihre Werke zeigen, gehört die Budapesterin Andrea Bátorfi, eine Malerin in den zwanziger Jahren.

Das Jagdmuseum wartet mit einer Sammlung von Werken des namhaften Tiermalers Róbert Murai auf. Von dem in Lenti lebenden Jenő Keszthelyi werden die Porträts berühmter Jäger gezeigt. Die neugestalteten Jagd- und Modell-Eisenbahn-Ausstellungen bewiesen nach den Worten des Direktors bereits ihre erhoffte Attraktivität.

Publikumsmagnet ist auch das Kutschenmuseum, dessen Sammlung bald um ein historisch wertvolles Stück reicher wird: Dabei handelt es sich um einen geschlossenen Gala-Schlitten aus dem 18. Jahrhundert. Bald erwacht auch das Musikleben mit den traditionellen Meisterkursen und den damit verbundenen Konzerten, kündigt die Zeitung weiter an. Die Hauptattraktion des Sommers sollen dann die 9. Sommerspiele von Keszthely zwischen dem 24. Juli und dem 10. August werden.

Balaton Sound: Fatboy Slim kommt und kommt auch nicht

Norman Cook geht es gut, Fatboy Slim aber ist tot. Der fünfundvierzigjährigere DJ aus Brighton, der einer der größten Stars des Balaton Sound Festivals in Zamárdi vom 10. – 13. Juli 2008 ist, hat gar nicht vor, den Beruf aufzugeben. Er hat bloß angekündigt, dass er mit seinem Alter Ego abrechnet und den Namen wechselt. Bisher hat er nicht verraten, unter welchem Namen er weiter macht.

Weiterlesen…Balaton Sound: Fatboy Slim kommt und kommt auch nicht