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Polizei in Ungarn stürmt illegales Garde-Treffen

Die Polizei hat am Samstag in der Kleinstadt Szentendre nördlich von Budapest eine Veranstaltung der gerichtlich verbotenen rechtsextremistischen Ungarischen Garde gestürmt. Etwa 500 Gardisten hatten auf einem Privatgelände in schwarzer Uniform ihren Eid abgelegt. Dabei wurden auch die rot-weiß-gestreiften so genannten Arpad-Fahnen gezeigt, die für rechtsextremes Engagement stehen.

Die Polizei stürmte die Veranstaltung auf dem zuvor abgeriegelten Gelände, wobei sie von den Gardisten mit Rufen wie „dreckige Juden“ und „Vaterlandsverräter“ empfangen wurden. Widerstand leisteten die Gardisten jedoch nicht. Wie es hieß, sollen gegen die Teilnehmer der Veranstaltung Verfahren eröffnet werden.

Roma-Morde in Ungarn – Verdächtige gefasst

Nach einer Serie von Morden an Roma hat die ungarische Polizei sechs Tatverdächtige festgenommen. Das teilte die Nationale Ermittlungsbehörde in einem Kommunique mit.

Unter starkem Druck der Öffentlichkeit laufen die Ermittlungen wegen Mordes in sechs Fällen, die mit neun Tatorten in Verbindung gebracht werden können, heißt es. Als Ergebnis seien am frühen Freitagmorgen in einer koordinierten Aktion an einem Vergnügungslokal in Debrecen sechs Personen im Zusammenhang mit der Verbrechensserie festgenommen worden.

Die Vernehmungen sowie die Klärung der Rolle, die die Festgenommenen bei den Straftaten spielten, sowie Sofortmaßnahmen und die Einholung von Expertenmeinungen seien derzeit im Gange. Die Ermittlungsbehörde schlage die Verhaftung der Tatverdächtigen bei der zuständigen Staatsanwaltschaft vor.

Füred Kemping wird unverändert weiter betrieben

Den Campingplatz Füred Kemping gab es, gibt es und wird es auch noch in der Zukunft eine Zeit geben – diese Auskunft erhielt man auf Nachfrage von der K-M Condor 2000 Kft. dem Betreiber des Füreder Campingplatzes und zahlreicher weiterer Campingplätze am Balaton. Das Unternehmen mietet seit dem vergangenen Jahr von der SCD-Gruppe den 27 Hektar großen Campingplatz, der über 3300 Plätze verfügt.

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13-Jähriger bei Kaposvár ertrunken

Ein 13-jähriger Junge ist im Deseda-Teich am Rand von Kaposvár von seiner Luftmatratze gerutscht und ertrunken. Wie das Internet-Portal sonline.hu am Mittwoch berichtet, suchen Mitarbeiter des Rettungsdienstes und der Feuerwehr mit starken Einsatzkräften nach dem Jungen. Er hatte sich mit Freunden an dem Teich aufgehalten. Einige der Kinder hätten die Baderegeln verletzt und sich zu weit von den Begrenzungsbojen entfernt. Selbstvergessen hätten die Jungen sich vergnügt, bis der eine von ihnen innerhalb von Augenblicken im Wasser verschwand.