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Siófoker Zentrum mit neuem Gesicht

In der Innenstadt von Siófok ist das frühere Sió-Kaufhaus abgerissen worden, an dessen Stelle ein großes Einkaufszentrum entsteht.

Die Bauherren, die Firmen Balaton Coop Zrt. und Sió Ingatlan Invest Kft., investieren zusammen 4,2 Milliarden Forint in das Vorhaben. Wie András Milbich, der Projektleiter der ausführenden Szabóber 2002 Kft. laut siofokinapilap.hu erklärte, wird der Neubau im Herbst nächsten Jahres fertiggestellt sein.

Vom alten Sió-Kaufhaus, das seine Kunden fast drei Jahrzehnte bediente, sind nur noch 500 Tonnen Eisenschrott übrig geblieben. Der neue Bauabschnitt beinhaltet nun zunächst den Aushub von 35.000 Kubikmetern Erde, was bis zu 3000 LKW-Ladungen für den Abtransport bedeutet. Unter dem 17.000 Quadratmeter großen Terrain des Einkaufszentrums wird eine Tiefgarage mit 200 Stellplätzen entstehen. Nach Abschluß der Aushubarbeiten wird dann eine Spezialmaschine 200 Betonpfähle in die Erde rammen, auf denen das zu erbauende Zentrum ruhen wird. Für die Errichtung des eigentlichen Einkaufstempels werden bis ins Frühjahr hinein 1000 Tonnen Stahl verbaut. Dann wird in Umrissen auch schon das spätere Aussehen zu erkennen sein.

Die Stadt Siófok hat vor Verwirklichung des Vorhabens bereits für 360 Millionen Forint Mietwohnungen in der Nachbarschaft des Projekts vermarktet. Weiterhin investiert die Verwaltung 250 Millionen Forint in die komplette Neugestaltung des Hauptplatzes vor dem Einkaufszentrum.

Autobahn M6: Baustart in Dunaföldvár

Mit einer Grundsteinlegung südlich von Dunaújváros hat der Bau der Autobahn M6 Budapest-Pécs/Kroatien am Mittwoch auch am letzten Abschnitt begonnen. Auch diese 65 Kilometer lange Strecke zum Komitatszentrum Szekszárd soll bis März 2010 fertig werden. Sie setzt das bereits fertige Stück Richtung Budapest fort und schließt an die im Bau befindliche Teilstrecke von Szekszárd über Bóly nach Pécs (Fünfkirchen) an.

Wie das Internetportal teol.hu berichtet, planen die beteiligten Firmen keine Winterpause, an Fahrbahn und Brücken soll so lange wie möglich gearbeitet werden. Zwar ziehen sich die archäologischen Erschließungen an einigen Stellen in die Länge, soch auch dieser Teil der Vorarbeiten soll bis April abgeschlossen sein.

Es sei das gemeinsame Interesse mit den Baufirmen, dass die Autobahn zum vorgesehenen Termin fertig wird, sagte der Staatssekretär im Verkehrsministerium, László Puch, bei der Grundsteinlegung. Die für das Teilstück zuständigen Unternehmen Bilfinger AG und Porr AG hätten beim Bau der Strecke zwischen Érd bei Budapest und Dunaújváros bereits bewiesen, dass sie die Aufgabe lösen können.

Wie wird die Saison am Balaton?

Mobile Häuser und ein Wasser-Vergnügungspark am ungarischen Meer

Wenn es auch zu Lande, zu Wasser und in der Luft in diesem Jahr am Balaton neue Attraktionen gibt, sind die Fremdenverkehrsexperten dennoch vorsichtig mit ihren Prognosen, die unter anderem wegen der Fußballweltmeisterschaft in Deutschland nicht mit einer allzu guten Saison rechnen.

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Grenzhafen Mohács verspätet in Betrieb

Über ein Jahr nach der offiziellen Fertigstellung und Übergabe hat der Grenzhafen in Mohács am südlichen Donauabschnitt Ungarns seinen Betrieb aufgenommen. Eine Regierungsverordnung machte endlich den Weg für die Nutzung des Hafens frei. Die Anlage war aus EU-Mitteln für rund drei Milliarden Forint (etwa zwölf Millionen Euro) oberhalb des alten Hafens errichtet worden. Als Gründe für die verspätete Inbetriebnahme nannten die Behörden unter anderem, der Hafen sei nicht an das zentrale Datennetz angeschlossen gewesen und die nötigen Zulassungen hätten nicht vollständig vorgelegen.

Der Schiffsverkehr lief unterdessen über den alten Hafen normal ab. Etwa 4000 Schiffe passierten im vorigen Jahr das südliche Tor der EU, darunter über 700 Passagierschiffe, schreibt am Dienstag die Regionalzeitung „Dunántúli Napló“.