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Denkmal der Versöhnung

Gedenkstätte für die aus Ungarn vertriebenen Deutschen eingeweiht

Für die nach dem Zweiten Weltkrieg aus Ungarn vertriebenen Deutschen ist in Budaörs (dt. Wudersch) bei Budapest erstmals eine zentrale Gedenkstätte und ein Denkmal eingeweiht worden. An der Zeremonie auf dem Alten Friedhof der einst ungarndeutschen Gemeinde nahmen unter anderen die ungarische Parlamentspräsidentin Katalin Szili, der Vorsitzende der deutschen Landesselbstverwaltung in Ungarn, Otto Heinek teil.

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Ausländer abkassiert – Polizisten in Ungarn angeklagt

Weil sie einen deutschen und einen belgischen Autofahrer Geld abgenommen und in die eigene Tasche gesteckt haben, müssen sich jetzt zwei Polizisten aus Nagyatád vor Gericht verantworten. Die Staatsanwaltschaft im Komitatszentrum Kaposvár erhob Anklage wegen Bestechlichkeit bei Verletzung der Amtspflichten, teilte die Hauptstaatsanwaltschaft des Komitats am Montag nach einem Bericht des Nachrichtenmagazins „HVG“ mit.

Beide hatten im August vorigen Jahres von dem Deutschen wegen einer Verstoßes gegen die Verkehrsregeln 15 000 Forint (etwa 60 Euro) gefordert. Da der Mann kein ungarisches Geld bei sich hatte, verlangten sie 30 Euro, über die sie jedoch weder abrechneten noch die entsprechenden Dokumente ausstellten. Etwa zur gleichen Zeit verübten die Polizisten eine ähnliche Straftat im Fall eines Belgiers. Sie sind seither vom Dienst suspendiert und warten jetzt auf freiem Fuß auf ihre Gerichtsverhandlung.

Tourismus-Einnahmen in Ungarn gestiegen

Ungarn hat durch den Einreise-Tourismus im dritten Quartal ebenso wie in den Monaten Januar bis September 2008 mehr verdient als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Das geht nach einem Bericht der Tourismus AG aus den Angaben der Nationalbank zur Zahlungsbilanz hervor.

Die ausländischen Besucher gaben im dritten Quartal in Euro gerechnet 25,2 Prozent mehr für touristische Dienstleistungen in Ungarn aus. Dadurch verbesserte sich die Devisenbilanz des Tourismus um 19,1 Prozent. In den ersten neun Monaten zahlten die Ausländer 17,6 Prozent mehr für touristische Leistungen als im Vergleichszeitraum. Insgesamt flossen 3,1 Milliarden Euro aus den Taschen der Ausländer in Kassen ungarischer Dienstleister. Die kosten der internationalen Personenbeförderung sind darin nicht enthalten.

Balaton unter den sieben Weltnaturwundern?

Wie die ungarische Nachrichtenagentur MTI vermeldet, befindet sich der Plattensee in einer Gruppe von Bewerbern für die Wahl zu den sieben Weltnaturwundern.

Mögen die Erwartungen wohl etwas hoch gegriffen sein, ist es doch immerhin erstaunlich, den Balaton auf einer Vorschlagsliste von 261 natürlichen Sehenswürdigkeiten in 222 Ländern vorzufinden. Dies übrigens neben Favoriten wie dem Grand Canyon, den Niagara-Fällen, dem Mount Everest, oder dem Loch Ness.

Eine schweizer Non-Profit-Organisation begann 2007, mit Hilfe von abgegebenen Internetstimmen eine grobe Vorauswahl von 441 Örtlichkeiten, hauptsächlich Bergen, Gebirgen und Seen, zu treffen. Aus jedem Land wurde dann der Vorschlag aufgegriffen, der die meisten Stimmen erhalten hatte.

Sie als Leser sind jetzt bis 7. Juli aufgerufen, Ihre Wahl unter www.new7wonders.com zu treffen. 77 Vorschläge kommen dann in die Zwischenrunde, bis Federico Mayor, früherer UNESCO-Direktor, im Juli dann 21 Finalisten ermittelt.

Dann darf bis 2011 wiederum gewählt werden, auch per Telefon oder Fax, bis eben noch ganze sieben Naturwunder übrigbleiben.