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Luftrettungsdienst am Nordufer

Grundsteinlegung der Balatonfüreder Rettungsstation

Vor einigen Tagen wurde der Grundstein der in Balatonfüred zu schaffenden Rettungsstation und des Helikopterlandeplatzes gelegt, diese Investition in Höhe von 138 Millionen Forint soll bis September fertiggestellt werden.

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Weihnachten für Snobs – Lachs statt Balatonkarpfen

Einzelne Restaurants versuchen bereits jetzt, Liebhaber der geschuppten Gesellen mit besonderen Fischgerichten auf die kommenden Weihnachtsfeiertage einzustimmen.

Ein deutliches Ansteigen der Nachfrage auf dem Fischmarkt ist allerdings noch nicht erkennbar, so Attila Semegi, Verkaufschef der Balatoni Halászati Zrt., laut balatonihirek.hu. Er verwies darauf, daß Warenhäuser und auch Supermärkte noch keine Aktionspreise für Fisch anbieten. Das bedeutet, daß ein Kilo Karpfen zur Zeit zwischen 629 und 689 Forint kostet; Semegi zufolge dürfte der Preis vor Weihnachten noch bis unter 400 Forint pro Kilo fallen.

Traditionell spielt Fisch bei den Weihnachtsmenüs eine wesentliche Rolle. Inzwischen kämpft jedoch der Süßwasserfisch auf dem Teller gegen seine „Kollegen“ aus dem salzigen Element. Besonders Hauptstädter und besser gestellte Familien greifen gerne auf Meeresspezialitäten wie den Lachs zurück.

Immerhin ist fraglich, ob es sich bei den angebotenen Balatonfischen auch immer um solche handelt, die tatsächlich im Ungarischen Meer geschwommen sind. Die genannte Fischereigesellschaft fordert deshalb die Einführung einer Art Schutzmarke, um dem Kunden eine ehrliche Herkunftsgarantie gewähren zu können.

IWF-Experten zu Abstimmung in Ungarn

Eine Expertendelegation des Internationalen Währungsfonds weilt in dieser Woche zu Koordinierungsgesprächen in Budapest, meldet die Nachrichtenagentur MTI. Die Experten überprüfen Verpflichtungen im Zusammenhang mit dem Kreditrahmen, den der IWF Ungarn zur Stabilisierung seiner Wirtschaft gewährt hat, erfuhr die Agentur von dem Finanzinstitut mit Sitz in Washington.

Zu den Kreditbedingungen des IWF gehört, dass Experten vor der ersten ordentlichen Überprüfung im Zeitraum Februar die Erfüllung des Programms sichten, sagte ein Experte des IWF, der nicht genannt werden wollte. Der gegenwärtige Besuch sei vor allem deshalb nötig, damit die IWF-Experten Klarheit gewinnen über die Entwicklung der ungarischen Wirtschaftslage und sie im Zusammenhang mit der Revision keine Überraschung erleben.

Vor allem die Maßnahmen zur Reduzierung der Regierungsausgaben sowie zur Unterstützung des Banksektors würden von der sieben bis acht Mitglieder zählenden IWF-Delegation ausgewertet.
Der Pressechef des Finanzministeriums Ferenc Pichler sagte MTI, die Delegation werde einige Tage in Ungarn bleiben.

IWF-Chef Dominiqque Strauss-Kahn hatte bereits auf seiner Pressekonferenz am 13. November in Washington auf eine Frage von MTI angekündigt, dass der Währungsfonds Anfang Dezember Experten nach Ungarn schickt und etwa im Februar das Kreditprogramm einer ordentlichen Überprüfung unterzogen wird.
Der Kreditrahmen für Ungarn war vom IWF Anfang November verabschiedet worden. Ende Oktober hatte der Währungsfonds mitgeteilt, dass Ungarn insgesamt 25,1 Milliarden Dollar als Schutzschild erhält.

Winzer aus Balatonboglár Weinproduzent des Jahres

Der Winzer János Konyári aus Balatonboglár ist zum Weinproduzenten des Jahres gewählt worden. Das teilte der Präsident der Ungarischen Weinakademie, József Sümegi, laut MTI mit. Mehrere Berufsverbände hatten Vorschläge für die Ehrung eingereicht. Den Titel kann der Winzer ohne zeitliche Beschränkungen tragen. Im Jahr nach der Wahl muss er jedoch das Wahljahr hinzufügen. Neben Konyári vom Boglárer Anbaugebiet waren Ottó Légli aus derselben Region, György Lőrincz (Mátra-Region/Komitat Heves), Mihály Szöllősi (Ászár-Neszmély/Komitat Komárom-Esztergom) und Péter Vida (Weinregion Szekszárd/Komitat Tolna) für den Titel nominiert worden.
In Ungarn werden alljährlich etwa drei Millionen Hektoliter Wein konsumiert, teilte Sümegi mit. Rund 700 000 Hektoliter gehen in den Export. Die Preiseinnahmen aus der Weinproduktion belaufen sich auf 90 Milliarden Forint im Jahr (etwa 360 Millionen Euro). Nach der jetzigen Weinlese können annähernd 3,5 Millionen Hektoliter in die Keller gelangen. Nach seiner Menge war dieser Jahrgang nach Einschätzung des Präsidenten mittelmäßig, nach der Qualität jedoch gut.