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Verkehrsunfall in Ungarn – zwei Deutsche schwer verletzt

Bei einem Verkehrsunfall in der Nähe von Sümeg (Komitat Veszprém) sind am Mittwoch zwei Ungarn getötet und zwei Deutsche schwer verletzt worden, teilte die Polizei am Abend mit. Beteiligt an dem Unfall war ein Kleinbus aus Bayern mit vier Insassen, von denen ein Kind und ein Erwachsener schwer und ein weiteres Kind leicht verletzt wurden. Der Fahrer selbst soll keine Schäden davongetragen haben. Die Deutschen wurden in das Krankenhaus von Ajka gebracht.

Zwei Autos waren aus bislang ungeklärter Ursache frontal zusammengestoßen, ein drittes Auto raste in die Unfallstelle. Die Fernstraße 84, auf der es zu dem Unfall gekommen war, blieb für mehrere Stunden gesperrt.

Steuerbehörde straft Festival ab

Verkäufe ohne Quittungen können in Ungarn empfindliche Strafen nach sich ziehen. So wird die Regionaldirektion des Amtes für Steuer- und Finanzkontrolle (APEH) die Gastronomie-Unternehmen, die bei dem kürzlichen Kochfestival Königlicher Köche in Nagyszakácsi (Komitat Somogy) keine Quittungen ausstellten, 1,5 Millionen Forint Versäumnisstrafe aussprechen, berichtet die Web-Site kaposvarportal.click.hu/.

Bei sieben von acht Kontrollen hätten die Revisoren irgendwelche Unregelmäßigkeiten entdeckt, sagte der Sprecher der Behörde, Ferenc Marton, der Nachrichtenagentur. Ähnlich viele Versäumnisse seien bei einer Messe in Kaposvár aufgetreten. Dafür könne die Strafe über zwei Millionen Forint betragen.

Das Kochfestival wurde von 14 Revisoren zu gleicher Zeit im Hinblick auf die Ausgabe von Belegen unter die Lupe genommen. Dabei stellte sich heraus, dass sechs von acht Gaststätten-Unternehmern überhaupt keine Quittungen ausstellten. Es habe Verkäufer gegeben, die nicht einmal über einen Rechnungsblock verfügten. Dabei sind nach Angaben des Sprechers nicht nur die Betreiber von gastronomischen Betrieben, sondern auch die Organisatoren bei Fehlern ertappt worden. Sie hätten am Nachmittag nicht mehr allen Eintrittskarten gegeben, weshalb sie auch mit Strafen zu rechnen haben.

Erfolgreiche Sárközer Aktion

Gemeinden erhielten 900 Millionen Forint Fördermittel

Acht Gemeinden des Komitats Tolna – im Verein mit 74 Bürgerverbänden, Unternehmern und Selbstverwaltungen – gründeten die örtliche Aktionsgruppe, bewarben sich erfolgreich in der zweiten Runde des Unionsprogramms AVOP LEADER+ und erhielten 900 Millionen Forint Fördermittel.

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Ungarn: Bauteile von Brücke gestohlen

Metalldiebstähle bereiten auch in Ungarn der Polizei Kopfzerbrechen. Vom Gelände einer Transportfirma im nordostungarischen Komitatszentrum Nyíregyháza wurden jetzt Bauteile und Werkzeuge aus Eisen gestohlen, die für die Erneuerung der Freiheitsbrücke in Budapest vorgesehen waren, berichten Medien am Dienstag. Der Schaden beläuft sich nach Angaben eines Polizeisprechers auf rund fünf Millionen Forint (etwa 20 000 Euro). Um den Dieben auf die Spur zu kommen, nimmt die Polizei Aufkaufstellen für Altmetall unter die Lupe. Das Diebesgut war per Lkw abtransportiert worden.