Erstmals seit langen Jahren gibt es jetzt am Balaton wieder ein Fangverbot für Karpfen. Von diesem Montag an bis zum 13. Juni ist es nicht erlaubt, Karpfen am größten See Mitteleuropas zu angeln oder auf andere Weise zu fangen, teilte der Manager für Angeltouristik der Balaton Fischerei AG, Tamás Szakál der Regionalzeitung „Somogyi Hírlap“ mit. Während der zurückliegenden sechs Jahre hatte der Inspektor für Fischerei des Komitats Somogy stets dem Verlangen der Angler nachgegeben und kein Fangverbot für Karpfen verhängt. Ziel der diesjährigen Beschränkung soll sein, für die Sommerperiode den Anglern genügend Beute zu sichern. Diese hatten sich schon mehrfach über schwache Fangergebnisse und besonders darüber beschwert, dass ihnen kein Karpfen an den Haken ging.
Preiswert abheben
Günstige Flugverbindungen nach Budapest
Ein Kurztrip nach Budapest ist heutzutage eine Abwechslung, die den Geldbeutel schont. Denn ab Deutschland starten eine Reihe besonders günstiger Fluglinien in die Magyaren-Metropole, die einen Bummel entlang des Donauufers oder über den UNESCO-geschützten Burgberg zu einem erschwinglichen Erlebnis machen.
Balaton fordert zwei Menschenleben
Im Balaton sind am Wochenende zwei Menschen ums Leben gekommen, berichten ungarische Medien. In Siófok wurde am Ufer des Plattensees am Samstag ein etwa 40 Jahre alter Mann tot aufgefunden. Bei Balatonszemes, ebenfalls am Südufer rund 30 Kilometer weiter westlich, ertrank ein fünfjähriges Kind.
Das leblose Kind fanden Taucher nach zweistündiger Suche im Wasser. Bei den Ermittlungen untersucht die Polizei auch die Verantwortung der Eltern. Die Mutter des Jungen steht unter Schock und konnte deshalb noch nicht verhört werden. Das Kind hatte mit zwei älteren Freunden auf einem Steg am Wasser geangelt. Diese hatten ihn für zehn Minuten allein gelassen, bei ihrer Rückkehr war der Kleine verschwunden.
Den Leichnam des Mannes fanden Passanten auf Steinen dicht am Wasser. Die Ermittlung der Todesursache war am Sonntagabend noch im Gange.
Kleinbus rast in Pannenfahrzeug – zwei Tote
Zwei Menschen sind am Sonntag in Ungarn auf der Autobahn 5 (Budapest-Szeged) getötet worden, als ein Kleinbus aus Österreich auf dem Standstreifen in ein Pannenfahrzeug raste. Ein etwa 70 Jahre alter Mann und seine Ehefrau, die in dem Auto saßen, starben nach dem Zusammenprall auf der Stelle, ein weiterer Insasse wurde lebensgefährlich verletzt. In dem österreichischen Kleinbus erlitten drei von insgesamt fünf Insassen leichte Verletzungen, die beiden anderen blieben unversehrt, teilte eine Polizeisprecherin der Unabhängigen Nachrichtenagentur mit. Der Unfall ereignete sich in Richtung Budapest kurz hinter der Komitatsstadt Kecskemét, die Ursache ist bislang ungeklärt.
