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Nach tödlichem Unfall: Balatonhäfen werden überprüft

Nach dem tödlichen Unfall eines fünfjährigen Kindes am vergangenen Wochenende inn Balatonszemes überprüft die Balaton Schiffahrtsgesellschaft die Sicherheit der Häfen am Plattensee, berichtet das Unabhängige Balaton Multimedia Zentrum auf seiner Webseite. Den Leichnam des Kindes, das von einem Steg ins Wasser gefallen war, wurde von Tauchern einige Stunden nach dem Unfall gefunden. Der Segelboothafen von Szemes ist einer der modernsten am Balatonufer, wird aber nun nach der Tragödie weiterentwickelt. Gedacht ist an Sicherheitsgeländer und ein System zur Videobeobachtung.

Hausdurchsuchung bei Deutschem – Schusswaffe gefunden

Eine Hausdurchsuchung hat bei einem 64-jährigen Deutschen im ungarischen Dorf Somogyvár (Komitat Somogy) eine kleine Faustfeuerwaffe und sechs Schuss Munition zu Tage gefördert. Das berichtet die Polizei in Kaposvár am Mittwoch. Der Mann ist nicht im Besitz eines in Ungarn gültigen Waffenscheins. Deshalb leitete die Polizei Fonyód (Südufer Balaton) gegen ihn ein Verfahren wegen des Verdachts auf Missbrauch von Schusswaffen und Munition ein. Weitere Einzelheiten wie der Grund für die Hausdurchsuchung waren am Abend noch nicht zu erfahren.

Thermal-Erholungszentrum in Barcs

Feierliche Einweihung des Thermal-Erholungszentrums fand am 7. Februar statt

Das schön renovierte städtische Strandbad in Barcs erwartet erneut die Gäste. Die feierliche Einweihung des Thermal-Erholungszentrums fand am 7. Februar statt, an der neben dem Ministerpräsidenten Ferenc Gyurcsány auch der Minister für Regionalentwicklung István Kolber teilnahm.

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Kindesmörderin in Ungarn lebenslang hinter Gitter

Eine Mutter, die ihre zwei Kinder auf grausamste Weise umgebracht hatte, ist in Debrecen von einem Gericht zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden. Damit wurde das Urteil aus erster Instanz bestätigt, berichten ungarische Medien. Frühestens nach 30 Jahren kann die Frau auf Bewährung freigelassen werden.

Die Tat ereignete sich im Juni 2006, als die in einer zerrütteten Ehe lebende Frau ohne Wissen ihres Mannes mehrere Kredite aufgenommen, dabei aber ihre Strom- und Gasrechnung nicht bezahlt hatte. Nachdem der Strom abgeschaltet werden sollte, schnitt die Mutter ihren fünf- und einjährigen Kindern die Handgelenke mit einer Rasierklinge auf, rammte ihnen ein Messer in die Brust und würgte sie mit einer Schnur. Danach fügte sie sich selbst kleinere Schnitte am Handgelenk zu. Die toten Kinder waren vom Ehemann gefunden worden, als der gegen 23 Uhr nach Hause zurückkehrte. Ein drittes Kind der Familie ist am Leben.