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Rekordjahr für ungarischen Immobilienmarkt

Die Investitionen auf dem Immobilienmarkt Ungarns haben im Jahr 2007 einen Rekord markiert. Der Umsatz erreichte fast zwei Milliarden Euro, berichtet der Privatsender Klubradio nach einer Analyse des internationalen Immobilien-Beraters CB Richard Ellis.

Dabei interessierten sich die Investoren in Ungarn weiterhin am stärksten für Büros und Einzelhandels-Gebäude. Diese beiden Sektorenn machten 89 Prozent des Umsatzes aus. Im Gegensatz zu den meisten Märkten in Europa wurden jedoch die Büros auf den zweiten Platz nach den Handelsimmobilien verdrängt. Den Angaben zufolge erreichten die Immobilien-Investitionen im vorigen Jahr in Europa 246 Millliraden Euro, nur wenig mehr als 2006.

Weniger ausländische Arbeitnehmer in Ungarn

Die Zahl ausländischer Arbeitnehmer in Ungarn ist im vorigen Jahr um 15 000 zurückgegangen. Der Staatliche Dienst für Beschäftigung gab im Jahr 2007 insgesamt 37 590 Arbeitsgenehmigungen für Ausländer aus, berichtete das staatliche Fernsehen. Im Jahr davor waren es noch 52 500. Neben knapp 40 000 ausländischen Arbeitnehmern mit Genehmigung waren im vergangenen Jahr 19 600 aus solchen EU-Ländern in Ungarn tätig, die keine Genehmigung brauchen, darunte rmehr als 18 000 Slowaken.

Nur annähernd 100 Inhaber „Green Cards“ gingen an Deutsche. Die meisten wurden Anstragstellern aus Rumänien (21 100), der Ukraine (rund 8000) und Serbien (2200) ausgestellt. Aus den umliegenden Ländern suchen traditionsgemäß Menschen ungarischer Nationalität in Ungarn Arbeit, wobei sich deren Zahl allerdings in den letzten Jahren verringerte.

Je mehr als 1000 Chinesen und Japaner verfügen derzeit über Arbeitsgenehmigungen. Auch die Mongolen sind mit 860 noch recht stark vertreten. Die Deutschen sind mit 500 genehmigten Jobs registriert.

Kaposvár zahlt bei der Eishalle drauf

Insolvenz der Betreibergesellschaft mit Hilfe der Stadtverwaltung abgewendet

Die in Kaposvár vor kaum einem Jahr mit einer Investition von 650 Millionen Forint errichtete Eishalle geriet in den letzten Wochen an den Rand des Konkurses. Zu ihrer Rettung ist die Stadtverordnetenversammlung bereit, in 20 Jahren eine Milliarde Forint zu opfern.

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Überholverbote für mehr Sicherheit auf Autobahnen

Die Autobahnen nach Budapest sollen von diesem Freitag an schneller und sicherer werden. Dafür führt das Verkehrsministerium Ungarns auf der M1 (Budapest-Wien) und der M3 (Miskolc-Budapest) in Hauptstadtnähe an mehreren Abschnitten auf einer Gesamtlänge von 50 Kilometern Überholverbote für Lkw mit einer Masse von mehr als 3,5 Tonnen ein. Das teilte das Ministerium am Donnerstag auf seiner Homepage mit. Die Maßnahme wird vorerst versuchsweise eingeführt.

Die nahe Budapest gelegenen Abschnitte der beiden Autobahnen haben mit 50 000 bis 70 000 Fahrzeugen am Tag doppelt so viel Verkehr zu bewältigen wie das gesamte Autobahnnetz in Ungarn. Die Unfalldichte ist nach Angaben des Ministeriums außerordentlich hoch und wächst auf den von der jetzt eingeführten Einschränkung betroffenen Strecken ständig. Nach dem unaufmerksamen Fahren war das Nicht-Einhalten des Sicherheitsabstandes imvorigen Jahr die zweithäufigste Unfallursache. Und jeder siebente Unfall wurde durch regelwidriges Überholen verursacht.

Ähnliche Einschränkungen werden den Angaben zufolge in mehreren europäischen Ländern bereits auf besonders beanspruchten Autobahn-Abschnitten mit Erfolg angewendet. Nach Auswertung der ungarischen Erfahrungen können die Maßnahmen später modifiziert und eventuell ausgeweitet werden.