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Banditenleben in Somogy

In letzter Zeit wurden Tiere im Wert von rund 1,8 Mill. Ft entwendet

Rinderdiebe wurden unlängst in Somogy erwischt. Die Kisasszonder, Kadarkúter und Kaposvárer Männer arbeiteten im Schutze der Dunkelheit mit einem Seil und entführten aus der Kadarkúter Rinderstation zu Fuß mehrere zentnerschwere Tiere.

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Paprika-Prozess: Wettbewerbsamt setzt sich durch

Wo ungarischer Paprika draufsteht, muss auch ungarischer Paprika drin sein. Diesen Grundsatz sah das ungarische Amt für Wirtschaftlichen Wettbewerb verletzt und verhängte Strafen gegen Erzeuger. Das sah auch das Budapester Berufungsgericht so und wies die Einwände eines Szegeder Herstellers ab. Die Strafe von drei Millionen Forint (rund 12 000 Euro) gegen die Szegeder Paprika Gewürz- und Konserven AG ist damit rechtskräftig. Der Produzent hatte unter der Bezeichnung „Szegeder Gewürzpaprika“ auch Paprikapulver aus importiertem Paprika verkauft.

Das Wettbewerbsamt hatte Ende 2004 gegen insgesamt fünf Erzeuger in Szeged und Kalocsa ein Verfahren eingeleitet, denen es Irreführung der Verbraucher vorwarf. Für die Käufer spiele es eine entscheidende Rolle, wo der Rohstoff für des Ungarn beliebtestes Gewürz herkommt.

Es sei zur Irreführung der Bevölkerung geeignet, wenn auf der Verpackung des Produktes die Herkunft nicht eindeutig ausgewiesen ist, argumentierte die Behörde und verhängte Strafen zwischen einer und sechs Millionen Forint. Gegen zwei Erzeuger, die nur industrielle Anwender beliefern, war das Verfahren eingestellt worden. Einzig die Szegeder AG hatte Berufung eingelegt, war aber letztendlich gescheitert.

Ermittlungen gegen falsche Polizisten

Nach Raubüberfällen vorwiegend auf Chinesen und Vietnamesen stehen jetzt drei Ungarn kurz vor der Anklage. Das Nationale Ermittlungsbüro ermittelt wegen des begründeten Verdachts, dass sie sich als Polizisten ausgaben und in der Gruppe und bewaffnet mehrere Raubüberfälle begingen. Zwischen Juli und September 2006 sollen sie vier Überfälle verübt haben, bei denen ein Schaden von etwa acht Millionen Forint (etwa 32 000 Euro) entstand. Dabei gingen sie davon aus, dass sich die chinesischen und vietnamesischen Staatsbürger nicht an die ungarischen Behörden wenden, teilte die Polizei am Dienstag mit.
Die Beschuldigten wurden im September 2006 auf frischer Tat gestellt, als sie in einem Wohnhaus des XIII. Budapester Stadtbezirks Vietnamesen fesselten und sie dabei auch verletzten. Die Ermittlungsbehörde kündigte an, dass sie der Staatsanwaltschaft einen Entwurf der Anklageschrift übergibt.

Investorenaufruf für die Taszárer Basis

Ausbau des Cargo-Verkehrs ist der Schlüssel zum Erfolg

Ein Sachverständigengutachten wurde über den Taszárer Flugplatz angefertigt, um so schnell wie möglich einen Investor für die weitere Nutzung des im vergangenen Jahr von der ungarischen Armee geräumten Luftstützpunktes zu finden.

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