Tierquäler in Ungarn zu einem Jahr Gefängnis verurteilt

In Ungarn hat ein Gericht zwei Männer wegen Tierquälerei zu einem Jahr Haftstrafe ohne Bewährung verurteilt. Sie hatten vor etwa einem Monat einen Hund im Budapester Stadtteil Óbuda mit dem Messer zu Tode gemartert, berichten Medien. Während der eine das Tier festhielt, zerstach ihm der andere den Hals. Bewohner der Umgebung befreiten den Hund und brachten ihn ins Tierheim, wo er jedoch trotz der Rettungsbemühungen an seinen schweren Verletzungen starb. Die Tierquäler waren in Haft genommen worden, es folgte auf Antrag der Staatsanwaltschaft ein gerichtliches Schnellverfahren. Die Angeklagten legten gegen das Urteil Berufung ein, bleiben aber weiter in Untersuchungshaft.

Fallschirmspringerin in Ungarn verunglückt

Bei einem Sprung aus 1200 Meter Höhe ist eine 30-Jährige Fallschirmspringerin am Sonntagnachmittag in Szeged schwer verletzt worden, berichtet die Polizei. Der Hauptfallschirm hatte sich zwar geöffnet, begann sich aber nach Beobachtungen von Augenzeugen zu drehen. Die Sportlerin öffnete daraufhin den Notfallschirm, konnte sich aber nicht aus der Drehung bringen. So schlug sie auf einen Acker auf. Der Unfallhergang wird von der Polizei in Szeged unter Einbeziehung von Experten untersucht.