Neue Filiale der Commerzbank eröffnet

Bankdienstleistungen für kleine und mittlere Unternehmen in Zalaegerszeg

Tamás Hák-Kovács, der Vorstandvorsitzende der Commerzbank Zrt., eröffnete in feierlichem Rahmen die Zalaegerszeger Filiale der Bank, die kleinen und mittleren Unternehmen der Stadt und Umgebung umfassende Bankdienstleistungen anbietet. Die Filiale in Zalaegerszeg ist die zweite außerhalb von Budapest, der 6 weitere folgen sollen.

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ADAC: Abgelaufener TÜV kein Rechtsverstoß

Eine abgelaufene deutsche Prüfplakette (TÜV) kann nach Ansicht des ADAC kein alleiniger Grund für hohe Geldstrafen, Einbehaltung der Zulassungsbescheinigung oder die Abnahme des deutschen Kfz-Zeichens in Ungarn sein. Das stellte der ADAC in einem Schreiben an die „Balaton Zeitung“ fest. Der Automobilclub bezieht sich auf Anfragen und Beschwerden von Mitgliedern, die sich mit ihrem in Deutschland zugelassenen Kfz in Ungarn aufhielten, obwohl die Prüfplakette kurz zuvor abgelaufen war.

Mit dem Ablauf der Plakette erlösche jedoch nicht die Zulassungsbescheinigung, stellt der ADAC fest, diese sei grundsätzlich unbeschränkt gültig. Ein Verstoß gegen ungarisches Recht sei daher nicht gegeben. Wer sein Fahrzeug nicht rechtzeitig zum TÜV bringe, begehe lediglich eine Ordnungswidrigkeit, die in Deutschland erst bei einer Überziehung von mehr als zwei Monaten mit einem Verwarnungsgeld geahndet wird. Auch ein Verstoß gegen ungarische Rechtsvorschriften sei nicht gegeben.

„Eine Untersagung der Weiterfahrt kommt hierzulande (in Deutschland) nur in Betracht, wenn durch eine technische Untersuchung nachgewiesen wird, dass das Kfz aufgrund erheblicher Mängel nicht vorschriftsmäßig ist“, erklärt der ADAC. „Eine automatische Untersagung der Benutzung bei Ablauf der Prüfplakette ist damit nicht verbunden.“

Eine Lösung des Problems ist jedoch nach Aussage des ADAC noch nicht absehbar. Der Verkehrsclub wandte sich jedoch an das Bundesverkehrsministerium und parallel an die deutsche Botschaft in Budapest mit der Bitte, an das ungarische Verkehrsministerium heranzutreten, damit die „unbefriedigende und untragbare Praxis“ abgestellt wird. Betroffene Autofahrer sollten gegebenenfalls mit Hilfe eines in Ungarn ansässigen Anwalts gegen die Maßnahmen der ungarischen Behörden vorgehen. Davor sollte jedoch eine Kostendeckungszusage einer eventuellen Rechtsschutzversicherung eingeholt werden.

Bedeutend weniger deutsche Touristen

Für den Plattensee und 2008 liegen jetzt die Zahlen der ungarischen zentralen Statistikbehörde (KSH) vor.

Um erhebliche 16 Prozent verringerte sich die deutsche Besucherschar am Balaton im Vergleich zu 2007. Das entspricht immerhin noch einem Anteil von 10,2 Prozent an allen Plattenseegästen, oder von 36,5 Prozent an ausländischen Besuchern. Auch 10 Prozent weniger österreichische Gäste verzeichnete man, doppelt so viele als bisher kamen dagegen aus Bulgarien sowie Australien (!), dreimal so viele aus Tschechien, Kroatien, Polen und den USA. Auch ein leichter Anstieg der Besucherzahlen aus Belgien, Holland, Norwegen und Rumänien konnte festgestellt werden.

In der Balatonregion machten 2008 mehr als 1,2 Millionen Touristen Quartier. Die Zahl der Gästeübernachtungen insgesamt ging um 1,8 Prozent zurück, Ausländer übernachteten 5,6 Prozent weniger.

Ausländische Touristen verbrachten durchschnittlich 5,3 Nächte hier, ungarische Besucher nur 2,8 Nächte. 16 Prozent aller Gäste registrierten sich auf Campingplätzen, mehr als 60 Prozent zogen Hotelbetten, speziell die der Drei- oder Vier-Sterne-Kategorie, vor.

(Quelle: MTI)

Mehr Polizei am Balaton

Trotz eines Rückgangs der Straftaten im Komitat Somogy sollen die Ordnungshüter am Balaton durch abkommandierte Grenzbeamte verstärkt werden.

2007 sank die Gesamtzahl der Straftaten im Regierungsbezirk im Vergleich zum Vorjahr von 13.200 auf 12.800. Leider ereigneten sich auch schwere Verbrechen wie der Schülermord in Kaposvár, doch stehen weiterhin Diebstähle und Einbrüche, bevorzugt in Wochenendhäuser, ganz oben in der Statistik.

Nun sollen drei Grenzkontrollstellen an der ungarisch-kroatischen Grenze mit den Polizeidirektionen in Barcs und Nagyatád verschmolzen werden. Ein gewisses Kontingent an Beamten würde dadurch freigesetzt werden und könnte anschließend die Kollegen in Kaposvár, Fonyód, Siófok und Marcali unterstützen, so Polizeichef Oberst Sándor Mergancz laut kapos.hu. Von etwa 500 zusätzlichen Polizisten ist die Rede, die sich dem Kampf gegen die Unholde stellen können.

Mehr als die Hälfte aller Straftaten ereigneten sich 2008 in Kaposvár und Siófok. Bedauerlicherweise stieg die angezeigte Gewalt gegen Kinder um 37 Prozent, einhergehend mit einem weiteren Anstieg von häuslicher Gewalt. Auch Angriffe und Attacken gegen Polizeibeamte wurden um 27 Prozent vermehrt registriert.