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Lesen …

…ist was Wunderbares. Ein Buch in die Hand zu nehmen, sich darin zu vertiefen, zu verlieren, einzutauchen in die große, bunte Welt der literarischen Kunst. Für mich ist das geschriebene Wort der größte Schritt in der Evolution der Menschheitsgeschichte. Ich war und bin eine Leseratte, möchte das niemals missen.



Und sie lieber Balaton Zeitungsleser? Wie geht es da Ihnen? Schreiben Sie uns Ihre Erfahrungen, wir nehmen sie gerne an. Lesen ist Unterhaltung, Lesen entspannt, Lesen bildet, Lesen ist Phantasie, Lesen ist Zeitvertreib, ist einfach notwendig und das von Kindesbeinen an. Und es muss ein richtiges Buch sein, das ich in der Hand halten kann – ein „altmodisches“ Exemplar aus Papier mit Einband und Lesezeichen. Mein Einmerkerl ist über 50 Jahre alt. Bereits in der Grundschule habe ich es im Handarbeitsunterricht angefertigt. Auf einem langen, schmalen, etwas festeren Karton wurden getrocknete Wiesenblumen geklebt, darüber ein durchsichtiger Folienstreifen gelegt, den unsere Lehrerin vorab mit dem Locher an den Rändern bearbeitet hatte. Mit buntem Garn wurden die Löcher miteinander verknotet, kleine Wollfransen an der Stirnseite noch eingezogen – das Wunderding war fertig. Zwar schon etwas abgegriffen und nicht mehr im Urzustand, ruht es zwischen den Seiten, ein guter Schlafplatz. Aber täglich wird es aufgeweckt.

Die Lesesucht ist ausgebrochen, zu welcher Uhrzeit ist egal. Obwohl ich mit meinem Mann in der Gestaltung des Fernsehprogramms ziemlich konform gehe, gibt es für mich Abende mit dem Buch in der Hand. Da wird auf der Couch geschmökert, solange, bis mir die Augen sagen: Jetzt ist aber Schluss. Gerade in den Urlaubswochen, an einem verregneten Wochenende, am Badestrand oder im Bett – Lesen ist überall möglich.

Sie, lieber Leser, benötigen dazu nicht viel Aufwand: ein Buch, ein Lesezeichen und womöglich eine Brille. Aber, was sie brauchen, ist das unbändige Verlangen, zu erfahren, wie geht es weiter in meinem Buch, was kommt als Nächstes, was hat sich der Autor ausgedacht, Sie in den Bann zu ziehen, Sie zu fesseln, Sie zu inspirieren, Sie zum Lese-Fanatiker zu machen. Meistens gelingt es, zwar nicht immer, aber Lesestoff gibt es im Übermaß, das Richtige finden, ist einfach. Und dann: dann kann Sie niemand mehr aufhalten. Versuchen Sie es!!! Sie werden dieser Sucht verfallen – eine Sucht, die nicht gesundheitsschädlich ist, sondern gesundheitsfördernd für Seele und Geist.

Bis bald.

Ihre Eva