Bestandsaufnahme im Veszprémer Zoo

Der Tigerpython ist mehr als vier Meter lang, Elefant Nuka und Nashorn Paolo wiegen jeweils drei Tonnen, Giraffe Kibo ragt 4,3 Meter in die Höhe, berichteten Mitarbeiter des Zoologischen Gartens Veszprém auf einer Pressekonferenz. In Anwesenheit von Medienvertretern und Förderern führten Tierpfleger des Zoos vor, wie die Vermessungen ihrer Tiere durchgeführt werden.



Der 15 Kilometer vom Balaton, malerisch in der hügeligen Umgebung der Komitatsstadt gelegene Zoo war jahrelang in der Kritik von Tierschützern und Besuchern. Seitdem hat sich viel getan: mit Hilfe von bedeutenden EU-Fördermitteln wurden die Gehege vergrößert und modernisiert, der Tierbestand auf 92 Arten und insgesamt 624 Tiere erweitert, die Anlage besucherfreundlicher gestaltet, das Angebot an Veranstaltungen und Programmen verbessert, sagte Zoodirektor László Török.

Zum Jahresanfang werden möglichst viele Daten rund um den Tierbestand gesammelt, die Maße der Tiere, wie ihre Körpergröße und ihr Gewicht ermittelt. Die regelmäßige Bestandsaufnahme ist nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen notwendig, sondern sie gestattet vor allem auch genaue Aussagen über die Entwicklung, das Wohlbefinden und die Gesundheit der Tiere.



Das längste Tier im Zoo ist der 415 Zentimeter lange Tigerpython. Die 20 Jahre alte und 37 Kilogramm schwere Schlange wurde vor den Augen der Medienvertreter vermessen. Sie lebt seit 9 Jahren im Zoo Veszprém. Als kleinste Tiere im Zoo wurden die pflanzenfressenden Gespenstschrecken, sowie die 6,5 Zentimeter großen Madagaskar-Fauchschaben vorgestellt. Der asiatische Elefantenbulle Nuka ist das größte Tier in Veszprém und aus diesem Grund sehr beliebt bei den Besuchern.

Im Zoologischen Garten Fővárosi Állat- és Növénykert in Budapest ergab die Zählung am Jahresanfang einen Bestand von 856 Arten und 8807 Tieren.

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