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Geldfälscher in Ungarn aufgeflogen

Vier mutmaßliche Geldfälscher sind im Süden des Komitats Baranya festgenommen worden, berichtet die Zeitung „Dunántúli Napló“ am Dienstag. Die Männer im Alter von 20 bis 36 Jahren sollen Geldscheine im Nennwert von 20 000 Forint im Farbkopierer hergestellt haben. Später tauchte Geld aus der Fälscherwerkstatt in fünf kleinen Ortschaften auf, wo sie teils mit Erfolg zum Einkaufen in kleineren Läden genutzt wurden. Bislang habe die Polizei zwölf gefälschte Scheine beschlagnahmt. Das Geld ist auf glattem Papier hergestellt und nach Angaben eines Polizeisprechers schon durch Befühlen leicht von echten Scheinen zu unterscheiden.

Bereits im Jahre 2006 hatte es einen sehr ähnlichen Fall im Komitat gegeben. Damals hatten drei Jugendliche insgesamt für mindestens eine Viertelmillion Forint gefälschtes Geld (etwa 1000 Euro) eingekauft. Sie wurden inzwischen zu Haftstrafen zwischen drei Jahren und drei Jahren und vier Monaten verurteilt.