Ungarn: Regierung verbot Export bestimmter Arzneimittel

Die ungarische Regierung hat außergewöhnliche Maßnahmen ergriffen, um die Gesundheitsversorgung der eigenen Bevölkerung in der jetzigen Notsituation zu schützen, heißt es von offizieller Seite. So wurde die Ausfuhr von Medikamenten mit einem bestimmten pharmazeutischen Inhaltsstoffs, die auch zur Behandlung von Coronavirus-Patienten eingesetzt werden können, verboten.

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Einer diesbezüglichen, kurzfristig erlassenen Regierungsverordnung zufolge ist es während der Coronavirus-Epidemie verboten, Hydroxychloroquin-Sulfat, bzw. Arzneimittel und pharmazeutische Zwischenprodukte, die den Inhaltsstoff Hydroxychloroquin-Sulfat enthalten, im Handelsverkehr auszuführen. Aus diesem Rohstoff wird ein Medikament hergestellt, das bereits in mehreren Ländern zur Behandlung von Coronavirus-Patienten eingesetzt wird. Als einer der weltweit größten Exporteure dieses Rohstoffs will Ungarn aber in erster Linie die Gesundheit der eigenen Bevölkerung und deren Versorgung mit Medikamenten gesichert sehen, teilte das Informationszentrum der ungarischen Regierung am 25. März 2020 mit.

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