Projekt Weinidylle verbindet das Burgenland mit Westungarn

Drei Projektpartner wollen gemeinsam eine Weinerlebnisregion schaffen

Im Rahmen des grenzüberschreitenden Projekts Weinidylle ATHU49 werden Gebiete von Österreich und Ungarn mit ähnlichen Gegebenheiten und Traditionen miteinander verbunden, womit eine große zusammenhängende „Weinerlebnisregion“ geschaffen wird.



In der Grenzregion zwischen dem Burgenland und Westungarn gibt es viele idyllische kleine Keller, so genannte Kellerstöckl. Nur wenige von ihnen erfüllen heute noch ihre ursprüngliche Funktion, viele sind sogar in einem stark vernachlässigten Zustand. Mit dem Projekt Weinidylle ATHU49 sollen diese Gebäude als Unterkünfte nutzbar gemacht werden, um sie einerseits zu erhalten und andererseits in den Kreislauf des Tourismus einzubinden.

Die drei Projektpartner – der Verband Vasi Hegyhát-Rábamente, der Naturpark in der Weinidylle, der Kreis Hegypásztor Kör – wollen gemeinsam die Weinerlebnisregion Weinidylle schaffen, Pauschalangebote entwickeln und die Besucher mit umfassenden Informationen versorgen.

Die Programmreihe 2020 der Weinerlebnisregion Weinidylle wurde bei den regionalen Veranstaltungen zu Jahresbeginn, wie bei dem VII. Gastronomie-Festival des Komitates Vas am 8. Februar bekanntgegeben. Die Weinidylle lud am 27. Februar in Budapest zu einer Pressekonferenz, auf der die Weinerlebnisregion und die Projektpartner vorgestellt wurden. Danach war die Weinerlebnisregion Weinidylle auf der größten Tourismusmesse Ungarns, auf der UTAZAS 2020, mit einem Stand vertreten.

Aufgrund der Coronavirus-Epidemie mussten die Programme der Weinerlebnisregion im I. Quartal abgesagt werden, die Unterkünfte blieben leer, die Museen, Abenteuerparks und Arboreten mussten geschlossen werden.

In Kürze beginnt im Jeli Arboretum die Rhododendronblüte, die jedes Jahr Zehntausende Besucher in die Region Vasi Hegyhát-Rábamente lockt. Da der Betreiber, die Szombathelyi Erdészeti Zrt., den Garten wegen der Coronavirus-Krise geschlossen hat, kann die Magie des Jeli-Zaubergartens nur mit Fotos via Facebook erlebbar gemacht werden – www.jelivarazskert.hu.