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Polizei in Ungarn stürmt illegales Garde-Treffen

Die Polizei hat am Samstag in der Kleinstadt Szentendre nördlich von Budapest eine Veranstaltung der gerichtlich verbotenen rechtsextremistischen Ungarischen Garde gestürmt. Etwa 500 Gardisten hatten auf einem Privatgelände in schwarzer Uniform ihren Eid abgelegt. Dabei wurden auch die rot-weiß-gestreiften so genannten Arpad-Fahnen gezeigt, die für rechtsextremes Engagement stehen.

Die Polizei stürmte die Veranstaltung auf dem zuvor abgeriegelten Gelände, wobei sie von den Gardisten mit Rufen wie „dreckige Juden“ und „Vaterlandsverräter“ empfangen wurden. Widerstand leisteten die Gardisten jedoch nicht. Wie es hieß, sollen gegen die Teilnehmer der Veranstaltung Verfahren eröffnet werden.