Szijjártó: Reisebeschränkungen „Schlüssel zur Sicherheit“

Ungarns neue Reisebeschränkungen seien der Schlüssel zur Wahrung der Sicherheit des ungarischen Volkes und der ungarischen Wirtschaft, sagte der Außenminister Péter Szijjártó – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Die ungarischen Grenzschließungen, die am 1. September in Kraft getreten sind, werden Ende des Monats neu bewertet werden, sagte Péter Szijjártó. Er warnte vor der Verhängung eines Lockdown, der den strengen Maßnahmen ähnelt, die im Frühjahr ergriffen wurden, als ungarische Schulen geschlossen wurden und die Wirtschaft zum Erliegen kam. Er fügte hinzu, man erwarte, dass Ungarn als einer der „Gewinner“ der Weltordnung nach der Pandemie hervorgehen werde. Um dieses Ziel zu erreichen, wolle Ungarn so viele Investitionen wie möglich anziehen, sagte er. Dementsprechend wird es Arbeitnehmern, die jenseits der Grenzen leben, erlaubt, zur Arbeit nach Ungarn zu pendeln, und ausländische Geschäftsreisen innerhalb derselben Firmengruppe sind von den Beschränkungen ausgenommen, fügte er hinzu.

In Bezug auf Fußballspieler sagte Szijjártó, Ungarn halte sich an die UEFA-Richtlinien, die von ausländischen Spielern, die nach Ungarn einreisen, einen negativen Coronavirus-Test verlangen, der nicht älter als drei Tage sein darf. Ungarische Spieler, die aus dem Ausland zurückkehren, müssen zwei Tests vorweisen, so Szijjártó.