Dax legt zu

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Ende der vorigen Woche erlittenen Verluste abgeschüttelt und teils deutlich zugelegt.

Die politische Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Infektion des US-Präsidenten Donald Trump nahm am Montag ab, zudem zogen einige Aktien aus der zweiten Reihe teils deutlich an.

Der Leitindex Dax stieg nach vier Verlusttagen in Folge bis zum frühen Nachmittag um 0,81 Prozent auf 12.792,07 Punkte. Der Gesundheitszustand von Trump hat sich nach Angaben von dessen Stabschef Mark Meadows weiter verbessert. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel zog am Montag um 1,70 Prozent auf 27.712,77 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,7 Prozent.

«Mit dem verbesserten Gesundheitszustand des US-Präsidenten verbessert sich auch die Stimmung auf dem Börsenparkett», schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axi. «Die Investoren gehen davon aus, dass Trump bald ins Weiße Haus zurückkehren wird.» Die Unsicherheit bleibe aber hoch und es bestehe noch immer die Möglichkeit, dass sich sein Zustand abrupt verschlechtert. Die Kauflaune der Anleger dürfte sich daher in Grenzen halten.

Mit Blick auf Einzelwerte spielte die Musik vor allem im MDax. So steht der hochverschuldete Dünger- und Salzproduzent K+S kurz vorm erhofften Befreiungsschlag: Der Konzern dürfte sein amerikanisches Salzgeschäft zeitnah für deutlich mehr Geld losschlagen als gedacht. Entsprechende Verhandlungen mit der Stone Canyon Industries seien sehr weit fortgeschritten, teilten die Hessen mit. Die Aktien schnellten um gut 18 Prozent in die Höhe.

Die Anteilsscheine des nach Vorwürfen der Bilanzmanipulation unter Druck stehenden Leasing-Spezialisten Grenke sprangen um gut 16 Prozent an. Die Wirtschaftsprüfer von Grenke bestätigen die strittigen Guthaben des Konzerns bei der Bundesbank. Grenkes Wirtschaftsprüfer KPMG habe die Bestätigungen der Bankguthaben für den weit überwiegenden Teil der Guthaben von der Bundesbank erhalten, teilte der MDax-Konzern mit.

Im Dax und auch europaweit waren in dem wieder aufgehellten Umfeld unter anderem die Aktien aus der konjunktursensiblen Automobilbranche gefragt. Das Analysehaus Jefferies blickt zuversichtlich auf die Berichtssaison des Sektors. Die Gewinnerwartungen erschienen recht niedrig und die Wahrscheinlichkeit für Vorabveröffentlichungen von Eckdaten ziemlich hoch, schrieb der Experte Philippe Houchois. Im Dax gewannen die Papiere von Volkswagen (VW), Daimler und BMW zwischen 2,3 und 2,9 Prozent.

Der Euro blieb im Aufwind und notierte bei 1,1762 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1730 (Donnerstag: 1,1752) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8525 (0,8509) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,55 Prozent am Freitag auf minus 0,54 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,05 Prozent auf 145,88 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,12 Prozent auf 174,56 Zähler.

Der deutsche Aktienmarkt hat seine Ende der vorigen Woche erlittenen Verluste abgeschüttelt und teils deutlich zugelegt.

Die politische Unsicherheit im Zusammenhang mit der Corona-Infektion des US-Präsidenten Donald Trump nahm am Montag ab, zudem zogen einige Aktien aus der zweiten Reihe teils deutlich an.

Der Leitindex Dax stieg nach vier Verlusttagen in Folge bis zum frühen Nachmittag um 0,81 Prozent auf 12.792,07 Punkte. Der Gesundheitszustand von Trump hat sich nach Angaben von dessen Stabschef Mark Meadows weiter verbessert. Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel zog am Montag um 1,70 Prozent auf 27.712,77 Zähler an. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 gewann 0,7 Prozent.

«Mit dem verbesserten Gesundheitszustand des US-Präsidenten verbessert sich auch die Stimmung auf dem Börsenparkett», schrieb Marktanalyst Milan Cutkovic vom Handelshaus Axi. «Die Investoren gehen davon aus, dass Trump bald ins Weiße Haus zurückkehren wird.» Die Unsicherheit bleibe aber hoch und es bestehe noch immer die Möglichkeit, dass sich sein Zustand abrupt verschlechtert. Die Kauflaune der Anleger dürfte sich daher in Grenzen halten.

Mit Blick auf Einzelwerte spielte die Musik vor allem im MDax. So steht der hochverschuldete Dünger- und Salzproduzent K+S kurz vorm erhofften Befreiungsschlag: Der Konzern dürfte sein amerikanisches Salzgeschäft zeitnah für deutlich mehr Geld losschlagen als gedacht. Entsprechende Verhandlungen mit der Stone Canyon Industries seien sehr weit fortgeschritten, teilten die Hessen mit. Die Aktien schnellten um gut 18 Prozent in die Höhe.

Die Anteilsscheine des nach Vorwürfen der Bilanzmanipulation unter Druck stehenden Leasing-Spezialisten Grenke sprangen um gut 16 Prozent an. Die Wirtschaftsprüfer von Grenke bestätigen die strittigen Guthaben des Konzerns bei der Bundesbank. Grenkes Wirtschaftsprüfer KPMG habe die Bestätigungen der Bankguthaben für den weit überwiegenden Teil der Guthaben von der Bundesbank erhalten, teilte der MDax-Konzern mit.

Im Dax und auch europaweit waren in dem wieder aufgehellten Umfeld unter anderem die Aktien aus der konjunktursensiblen Automobilbranche gefragt. Das Analysehaus Jefferies blickt zuversichtlich auf die Berichtssaison des Sektors. Die Gewinnerwartungen erschienen recht niedrig und die Wahrscheinlichkeit für Vorabveröffentlichungen von Eckdaten ziemlich hoch, schrieb der Experte Philippe Houchois. Im Dax gewannen die Papiere von Volkswagen (VW), Daimler und BMW zwischen 2,3 und 2,9 Prozent.

Der Euro blieb im Aufwind und notierte bei 1,1762 US-Dollar. Die Europäische Zentralbank hatte den Referenzkurs am Freitag auf 1,1730 (Donnerstag: 1,1752) US-Dollar festgesetzt. Der Dollar kostete damit 0,8525 (0,8509) Euro. Am Rentenmarkt stieg die Umlaufrendite von minus 0,55 Prozent am Freitag auf minus 0,54 Prozent. Der Rentenindex Rex fiel um 0,05 Prozent auf 145,88 Punkte. Der Bund-Future verlor 0,12 Prozent auf 174,56 Zähler.

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