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5,7 Prozent Inflationsrate in Ungarn

Die Verbraucherpreise in Ungarn haben sich innerhalb eines Jahres deutlich erhöht. Das Zentrale Statistische Amt ermittelte für April eine Jahresinflationsrate von 5,7 Prozen. Innerhalb der ersten vier Monate dieses Jahres belief sich der durchschnittliche Preisauftrieb sogar auf 5,9 Prozent.

Preistreiber waren vor allem Kraftstoffe (25,2 Prozent), Elektroenergie (12,3 Prozent), Arzneimittel (7,2 Prozent, Alkohol (10,9 Prozent), Kaffee (10,6 Prozent) und Eier (6,6 Prozent). Erheblich teurer wurden auch die Dienstleistungen, so die Müllabfuhr um 11,2, Abwasser 7,1 und Frischwasser 6,9 Prozent. Die Kosten für Fernheizung dagegen fielen um 18,5 Prozent, was dazu führte, dass die Gesamtkosten für Haushaltsenergie nur um 3,7 Prozent zunahmen.

Geringer fielen die Preiserhöhungen mit durchschnittlich 2,4 Prozent bei Lebensmitteln aus. Dabei gab es sogar teils erhebliche Rückgänge, so fielen die Preise bei Zucker um 9,9, Mehl 7,7, Schweinefleisch 7,1 und Speiseöl 6,5 Prozent.