Neue Solaranlage bei Audi Hungária in Győr

Ungarn ist im Kampf gegen den Klimawandel an vorderster Front dabei, sagte Außenminister Péter Szijjjártó in Győr. Er nahm im Westen Ungarns an der Einweihung einer Solaranlage auf dem Dach eines Logistikzentrums teil, der größten Europas, die vom Autohersteller Audi Hungária gebaut wurde – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Szijjártó verwies auf Ungarns Verpflichtung, den Anteil der Solarenergie an der Gesamtenergieproduktion bis 2030 auf 90% zu erhöhen, und fügte hinzu, dass der Ansatz der Regierung „realistisch und vernünftig“ sei. „Wir alle wollen eine grünere Zukunft, sauberes Wasser und saubere Luft, während gleichzeitig Arbeitsplätze erhalten und die Wettbewerbsfähigkeit des Landes gestärkt werden sollen“, sagte er.

Auf einer gesonderten Pressekonferenz, die von einer Frachtfirma, die Audi bedient, abgehalten wurde, stellte Szijjártó den ersten neu entwickelten Elektro-LKW vor. „Der Innovationskonzern hat einen 40-Tonnen-Lastwagen mit vollelektrischem Antrieb entwickelt und in Betrieb genommen“, sagte er und fügte hinzu, der Lastwagen sei „einzigartig“. Er wies darauf hin, dass bis 2022 alle zehn Lastwagen des Unternehmens, die Fracht zwischen den Audi-Werken ausliefern, vollelektrisch sein werden. Das Fahrzeug wird den jährlichen Ausstoß von Treibhausgasen in Höhe seines Gewichts reduzieren und damit zu den Umweltschutzzielen der Stadt beitragen, sagte Szijjártó. „Ungarn hat im Kampf gegen den Klimawandel einen neuen Schritt nach vorne gemacht“, sagte der Minister.