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Tote in Balatonlelle Opfer von Auftragsmord?

Die im November vorigen Jahres im Schilf von Balatonlelle aufgefundenen beiden Toten könnten Opfer eines Auftragsmordes der Kokainmafia geworden sein. Nach Polizeiinformationen könnte ein gewisser Attila F. Sz. sie im Auftrag von Ausländern ermordet haben, weil sie eine Kokainlieferung aus Südamerika nicht bezahlt hatten, berichtet das Internetportal des Nachrichtenmagazins HVG. Die beiden zerstückelten Leichen waren am 17. November in der Nähe des elterlichen Hauses gefunden worden.

Den Ermittlungen zufolge hatten die Opfer zuletzt Kontakt mit dem Tatverdächtigen, der sie in Budapest ermordet und die Toten dann nach Lelle gebracht haben soll. Bei den Ermordeten handele es sich um Budapester Unternehmer, Eigentümer einer Gaststätte, die bereits seit Mai 2008 verschwunden waren.

Laut HVG zahlten die späteren Mordopfer den Preis für eine Kokainlieferung nicht, worauf die ausländischen Auftraggeber ein Kopfgeld aussetzten. Attila F. Sz. habe für mehrere Millionen Forint den Auftrag übernommen. Die beiden Männer wurden niedergeschossen, ihre Leichen mit chirurgischen Instrumenten zerstückelt. Der Mutmaßliche Täter verfüge über entsprechende Erfahrungen, da er im Budapester Anatomischen Institut als Sezierer gearbeitet habe.