Weiter steigende Corona-Neuinfektionen und die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag weiter ins Minus befördert.
Der Dax fiel im frühen Handel um bis zu 1,7 Prozent unter die Marke von 12.400 Punkten auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat. Danach erholte sich der Leitindex etwas und notierte zuletzt noch 0,54 Prozent niedriger bei 12.489,61 Punkten.
Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel sank um 0,57 Prozent auf 27.009,88 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor rund 0,6 Prozent auf 3162 Punkte.
Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sieht den Aktienmarkt derzeit am Scheideweg. Sollte der Kursbereich bei Dax zwischen 12.400 und 12.500 Punkten durchbrochen werden, könne es schnell sehr ungemütlich für die deutschen Standardwerte werden.
Unter den Einzelwerten hielten sich die Continental-Aktien mit minus 0,4 Prozent. Der Autozulieferer und Reifenhersteller rutschte auch im dritten Quartal in die roten Zahlen, schnitt damit aber besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Die Profitabilität habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn.
Die Adidas-Anteilsscheine setzten sich nach einem schwächeren Start mit einem Plus von 3,1 Prozent an die Dax-Spitze. Auftrieb gab ein Bericht des «Manager-Magazins», wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Reebok-Verkauf gegeben.
Die Papiere von Varta gerieten kräftig unter Druck. In der ersten Handelsstunde sanken die Titel des Batteriekonzerns um über 11 Prozent. Zuletzt lagen sie noch rund 5 Prozent tiefer. Börsianer machten für die Verluste vor allem automatisch ausgelöste Verkaufsorders verantwortlich. Es machten aber auch Gerüchte die Runde, dass ein Leeverkäufer aktiv ist, der auf weiter fallende Kurse setzt. Mit der gemeldeten Vertragsverlängerung von Vorstandschef Herbert Schein hätten die Kursverluste nichts zu tun, hieß es.
Die Aktien von Hypoport brachen nach einem Ergebnisrückgang des Finanzdienstleisters in der Spitze um mehr als 21 Prozent ein. Mit 429 Euro sackten sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte August ab und notierten zuletzt knapp 17 Prozent niedriger bei 453 Euro. Das operative Ergebnis von Hypoport fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel auf etwa 7 Millionen Euro.
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich erhöhte nach einer Belebung der Nachfrage seine Jahresziele. Seit mehreren Wochen belebe sich die Kundennachfrage sukzessive, weshalb im Restjahr höhere als zunächst geplante Umsätze zu erwarten seien, hieß es. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen dürften sich weiter positiv im Ergebnis niederschlagen. Die Jungheinrich-Titel stiegen um 4,3 Prozent.
Weiter steigende Corona-Neuinfektionen und die Hängepartie um das US-Konjunkturpaket haben den deutschen Aktienmarkt am Donnerstag weiter ins Minus befördert.
Der Dax fiel im frühen Handel um bis zu 1,7 Prozent unter die Marke von 12.400 Punkten auf das tiefste Niveau seit rund einem Monat. Danach erholte sich der Leitindex etwas und notierte zuletzt noch 0,54 Prozent niedriger bei 12.489,61 Punkten.
Der MDax der 60 mittelgroßen Börsentitel sank um 0,57 Prozent auf 27.009,88 Zähler. Der Eurozonen-Leitindex EuroStoxx 50 verlor rund 0,6 Prozent auf 3162 Punkte.
Marktexperte Andreas Lipkow von der Comdirect Bank sieht den Aktienmarkt derzeit am Scheideweg. Sollte der Kursbereich bei Dax zwischen 12.400 und 12.500 Punkten durchbrochen werden, könne es schnell sehr ungemütlich für die deutschen Standardwerte werden.
Unter den Einzelwerten hielten sich die Continental-Aktien mit minus 0,4 Prozent. Der Autozulieferer und Reifenhersteller rutschte auch im dritten Quartal in die roten Zahlen, schnitt damit aber besser ab, als Analysten befürchtet hatten. Die Profitabilität habe die Erwartungen übertroffen, schrieb Warburg-Analyst Marc-Rene Tonn.
Die Adidas-Anteilsscheine setzten sich nach einem schwächeren Start mit einem Plus von 3,1 Prozent an die Dax-Spitze. Auftrieb gab ein Bericht des «Manager-Magazins», wonach die Herzogenauracher nach gescheiterter Sanierung nun den Verkauf der Tochter Reebok eingeleitet hätten. Bereits in der Vergangenheit hatte es immer wieder Spekulationen über einen Reebok-Verkauf gegeben.
Die Papiere von Varta gerieten kräftig unter Druck. In der ersten Handelsstunde sanken die Titel des Batteriekonzerns um über 11 Prozent. Zuletzt lagen sie noch rund 5 Prozent tiefer. Börsianer machten für die Verluste vor allem automatisch ausgelöste Verkaufsorders verantwortlich. Es machten aber auch Gerüchte die Runde, dass ein Leeverkäufer aktiv ist, der auf weiter fallende Kurse setzt. Mit der gemeldeten Vertragsverlängerung von Vorstandschef Herbert Schein hätten die Kursverluste nichts zu tun, hieß es.
Die Aktien von Hypoport brachen nach einem Ergebnisrückgang des Finanzdienstleisters in der Spitze um mehr als 21 Prozent ein. Mit 429 Euro sackten sie zwischenzeitlich auf den tiefsten Stand seit Mitte August ab und notierten zuletzt knapp 17 Prozent niedriger bei 453 Euro. Das operative Ergebnis von Hypoport fiel im dritten Quartal im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund ein Fünftel auf etwa 7 Millionen Euro.
Der Gabelstaplerhersteller Jungheinrich erhöhte nach einer Belebung der Nachfrage seine Jahresziele. Seit mehreren Wochen belebe sich die Kundennachfrage sukzessive, weshalb im Restjahr höhere als zunächst geplante Umsätze zu erwarten seien, hieß es. Die eingeleiteten Sparmaßnahmen dürften sich weiter positiv im Ergebnis niederschlagen. Die Jungheinrich-Titel stiegen um 4,3 Prozent.
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