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Tourismus-Branche bestürzt über Red-Bull-Absage

Die Streichung des diesjährigen Red-Bull-Flugrennens in Budapest hat Ungarns Tourismusbranche schweren Schaden zugefügt, berichtet das Tourismus Panorama Bulletin. Der Energy-Drink-Hersteller Red Bull als Veranstalter des Spektakels hatte den Budapester Durchgang gestrichen, weil sich die Genehmigungsprozedur in Ungarn zu lange hinzog. Der Weltmeister wird so schon am 7./8. August auf dem EuroSpeedway Lausitz gekrönt.

Reisebüros müssen nun Schäden von vielen Millionen Forint verkraften, viele hundert Hotelübernachtungen in der ohnehin gebeutelten Budapester Branche fallen aus. Der Ungarische Hotelverband spricht sogar vom Ausfall mehrerer tausend Übernachtungen und der damit verbundenen Ausfälle. Viele ausländische Veranstalter hätten die einzigartige Attraktion, die für den Nationalfeiertag am 20. August zum siebenten Mal an der Donau im Zentrum der Hauptstadt geplant war, in ihrem Programm gehabt. Es war damit gerechnet worden, dass zahlreiche Gäste auch über das Wochenende nach dem Rennen bleiben.

Künftig kommt nach Ansicht von Hotelverbands-Chef János Erdei auch der Balaton für das Rennen in Betracht. Im Einzugsbereich von Tihany, Szántód, Siófok, Zamárdi, Balatonfüred und Balatonalmádi könne der Wettkampf ebenfalls sicher ausgetragen werden undein Publikum bis zu einer halben Million Menschen erreichen.