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Balaton: Petri Heil im Herbst

Wegen der anhaltenden Trockenheit musste das herbstliche Umsetzen angezogener Fische einen Monat früher als geplant begonnen werden. Der Wasserstand in den Fischteichen von Balatonlelle-Irmapuszta war gefährlich gesunken, so dass die Fische so schnell wie möglich weggebracht werden mussten.

Einen Monat lang werden von der Balaton Nonprofit Fischereigesellschaft 242 Tonnen Karpfen in den Balaton gesetzt, berichtete Gábor Füstös, Direktor für Fischwirtschaft und Angeltourismus, der Nachrichtenagentur MTI gegenüber beim öffentlichen Beginn des Abfischens der Fischteiche und dem Abwiegen der Fische in der Irmapuszta.

Die Fische wurden zuerst in der Nähe von Balatonföldvár, danach an weiteren Stellen unweit der Gemeinden Fonyód, Balatonboglár, Balatonszemes und Siófok in den See gesetzt. Alle Aktivitäten konnten auf der Webseite der Fischereigesellschaft verfolgt werden.

Im Fischwirtschaftsplan ist für dieses Jahr das Einsetzen von 350 t Karpfen vorgesehen. Für 50 t davon hat die Gesellschaft einen Antrag eingereicht, das Einsetzen der Fische wegen der Wetterbedingungen erst im nächsten Jahr durchführen zu dürfen, so der Direktor.

Die Tatsache, dass die herangezogenen Karpfen in wärmerer Zeit als Ende November und in noch recht warmes Wasser umgesetzt werden, hat lediglich zur Folge, dass sie eventuell eher geangelt werden. Für die Angler bedeutet das frühe Umsetzen der Fische, dass sie im Herbst mit größeren Fängen rechnen können. An den warmen Tagen im Herbst sind nicht nur Fische aktiver, sondern auch die Zahl der Angler höher.