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Tschechien verbannt Eier aus Ungarn

ier aus Ungarn dürfen in Tschechien nicht mehr in den Handel gebracht werden. Das teilte Medienberichten vom Donnerstag (12.04.) die Landesbehörde für Veterinärmedizin in Prag mit. Es geht dabei um Eier von Hühnern, die nicht in EU-Normen entsprechenden Käfigen gehalten werden. Die meisten vom tschechischen Markt ausgeschlossenen Eier – mehr als zwei Millionen Stück – stammen aus Polen, hieß es weiter. „Fehlerhafte“ Eierimporte habe es aber auch aus anderen Ländern, so aus Ungarn und Spanien gegeben.

Ein relativer Eiermangel habe in Tschechien gegenwärtig zu Preiserhöhungen geführt, wird weiter berichtet. Zwischen Januar und März habe sich der Preis mindestens verdoppelt. Es habe aber auch Beispiele für noch größere Preissteigerungen gegeben. Besonders an der deutschen Grenze sei Eiertourismus zu beobachten.

Der tschechische Landwirtschaftsminister Petr Bend verfügte im Herbst vorigen Jahres, dass Eier von Hühnern aus Käfigen, die nicht der EU-Norm gerecht werden, vom 1. Januar an nicht mehr in die Geschäfte gelangen dürfen. Tschechische Produzenten hätten 1,2 Milliarden Kronen in Erweiterung und Modernisierung von Käfigen investiert.