Coronavirus beeinflusste Immobilienmarkt in Siófok

Der Immobilienmarkt von Siófok verzeichnete zwischen Januar und September 2020 eine leichte Teuerung. Obwohl das Virus bereits im März verstärkt aufgetreten ist, veränderten sich die Durchschnittspreise für Wohnimmobilien in Siófok nicht sofort, sie stagnierten bis zum Sommer. Ein Preisanstieg wurde erst in der zweiten Welle der Epidemie registriert.



Die Durchschnittspreise für Familienhäuser lagen im ersten Halbjahr bei rund 450 Tausend Ft/m². Danach stiegen die Durchschnittspreise auf 500 Tausend Ft/m². Ähnliche Trends sind auch bei Wohnungen zu beobachten. Im Herbst betrug der Durchschnittspreis für Wohnungen in Ziegelbauten 870 Tausend Ft/m², in Betonbauten 720 Tausend Ft/m².

Der Immobilienmarkt in Siófok war also von der ersten Welle des Coronavirus nicht betroffen. Der Preisanstieg begann im dritten Quartal des Jahres mit der zweiten Welle der Epidemie. Bei den benachbarten Ortschaften ist im Jahr 2020 in Balatonföldvár die größte Bewegung zu verzeichnen. Bis Ende September stiegen hier die Preise um etwa 50%. Die Durchschnittspreise von Einfamilienhäusern lagen im dritten Quartal bei 426 Tausend Ft/m².

In Ságvár stiegen die Immobilienpreise um mehr als 35%, in Balatonszabadi um 25%, in Zamárdi um 5%. Im Gegensatz dazu wurde in Balatonvilágos zwischen Januar und September ein Preisverfall von etwa 10% registriert.