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Immobilienmarkt in Keszthely zeigt positiven Trend

Die Stadt am Westufer des Balaton registrierte auf dem Immobilienmarkt einen eindeutig positiven Trend sowohl im Angebot als auch in der Nachfrage. Nachdem die Preise in den Jahren 2007-2014 auf ein fast schon historisches Tief gesunken waren, erholen sie sich seit letztem Jahr allmählich.



Vor der Wirtschaftskrise erzielte man in Keszthely Durchschnittspreise von 250 Tausend Forint pro Quadratmeter, 2014 nur noch von 170 Tausend Forint pro Quadratmeter. Damit verloren die Immobilien ähnlich wie in anderen Teilen des Landes fast ein Drittel ihres Wertes. Im Jahre 2014 stagnierten die Immobilienpreise, die erzielten Preise von Wohnungen in Gemeinschaftshäusern begannen sogar leicht anzuziehen, bis dann im ersten Quartal 2015 auch ein Anstieg der Preise bei anderen Immobilien registriert wurde. Mittlerweile sind in Keszthely zahlreiche Anleger zu finden, die ihr Geld in wertvollere Wohnungen investieren.

Während vermutlich wegen der zunehmenden Armut das Interesse an Einfamilienhäusern weiterhin zurückgeht, gibt es in Keszthely eine stetig steigende Nachfrage nach kleinen Wohnungen in Beton-Wohnblöcken. Das führte in diesem Segment zu einem überdurchschnittlichen Anstieg der Quadratmeterpreise von 140 Tausend Forint auf derzeit 210 Tausend Forint. Immobilienmakler sehen darin eine Tendenz und rechnen mit einem neuerlichen Absinken der Quadratmeterpreise bei Einfamilienhäusern, was wiederum ausländische Interessenten anlocken wird.

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