Ungarn bereitet sich auf die Zulassung des chinesischen Impfstoffs vor

Ungarn hat „alles in seiner politischen und diplomatischen Macht stehende getan“, um neben seinen anderen Quellen auch Impfstoff aus China zu beschaffen, sagte Außenminister Péter Szijjártó dem öffentlich-rechtlichen Sender Kossuth Radio – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Es sei bereits ein Abkommen ausgearbeitet worden, das unterzeichnet werden solle, wenn die Arzneimittelbehörde die Verwendung des chinesischen Impfstoffs erlaube, so wie es bei den russischen und britischen Impfstoffen der Fall war, fügte er hinzu. Er sagte, dass in China bereits zig Millionen Menschen geimpft worden seien und dieser Impfstoff auch in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrein für Massenimpfungen verwendet worden sei.

Szijjártó sagte, er habe mit den Außenministern beider Länder gesprochen, die die Ergebnisse als zufriedenstellend bezeichneten, und ungarische Experten verbrachten auch Tage in China, um die Produktionsstätte zu untersuchen. Demnach seien die chinesische Technologie und das Fachwissen der an der Herstellung, Entwicklung und Forschung beteiligten Personen über jeden Zweifel erhaben, sagte er.