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Knoblauch aus dem eigenen Garten – Ratgeber Garten 6/2013

Knoblauch aus dem eigenen Garten, Essbares für Schattenplätze, Aufbauschnitt für Ranker, Mondkalender im Juni 2013 uvm.

Gesund, würzig, einfach anzubauen: Knoblauch aus dem eigenen Garten

Für alle Sparfüchse vorab: Knoblauch aus dem Lebensmittelhandel kann ohne Weiteres für die Kultur im Garten verwendet werden. Der aus den Balkanländern, Spanien und seit einiger Zeit auch aus China kommende Speiseknoblauch ist nämlich wesentlich preisgünstiger als der verpackte Pflanzknoblauch, der von Saatgutfirmen angeboten wird und oftmals fast das Dreifache kostet. Wir verwenden seit Jahren ganz normalen Knoblauch aus dem Supermarkt für den Anbau im erhöhten Beet.

Standort und Boden

Knoblauch (Allium sativum)liebt warme, lockere, humose Böden und braucht nicht viel Dünger. Nach meinen Erfahrungen reicht etwas reifer Kompost als Nährstoffzugabe im erhöhten Beet völlig aus. Schwere Böden sind im Frühjahr oft noch lange nasskalt. Da Knoblauch aber weder Kälte noch Nässe mag, müssen sehr lehm- und tonhaltige Böden tiefgründig gelockert und mit Sand durchlässiger gemacht werden. Ideal ist die Kultur in einem erhöhten Beet. Nach Möglichkeit sollten keine Pflanzen, die viel Feuchtigkeit benötigen und deshalb oft gegossen werden müssen, in der direkten Nachbarschaft stehen, denn dann faulen die Knoblauchzwiebeln leicht.

Die richtige Pflanzzeit

Im Frühjahr wird am besten im April gepflanzt. Möglich ist auch der März, das bringt aber keine zeitlichen Vorteile, da die Aprilpflanzung durch den wärmeren Boden schnell aufholt. Im Frühjahr gepflanzter Knoblauch ist zur Ernte oftmals etwas kleiner als im Herbst gesteckter. Aroma und Schärfe leiden dadurch aber nicht. Die Herbstpflanzung erfolgt im September, weil dann der Boden noch warm ist. Aber auch im Oktober können Knoblauchzehen noch in die Erde gedrückt werden, und bei entsprechender Witterung sogar im November. Knoblauch ist winterhart und überstand im vorletzten Winter bei uns problemlos auch über einen längeren Zeitraum zweistellige Minusgrade. Wichtig ist, dass nur Zehen von zuvor getrocknetem Knoblauch in die Erde kommen und keine frische Ware, weil diese im Boden fast immer rasch verfault. Die Knoblauchzehen werden ungefähr eine Woche vor dem Pflanzen aus den Zwiebeln gelöst, in ein feuchtes Tuch eingeschlagen und feuchtwarm angetrieben, wenn möglich im Gewächshaus.

Vom Pflanzen bis zur Ernte

Das Beet wird mit einem Grubber vorab gelockert und die Erde anschließend mit einer Harke krümelig eingeebnet. Der Reihenabstand beträgt ungefähr 20 cm, der Pflanzabstand in der Reihe 15 cm oder ebenfalls 20 cm. Es müssen keine perfekten Abstände sein, die grobe Richtung sollte stimmen. Für die Pflanzung selbst kann z.B. mit einem Schaufelstiel in der gelockerten Erde vorgebohrt werden. Die Zehen werden etwa eine Daumenlänge tief in den Boden gesteckt und dann mit Erde bedeckt.

Während der Kulturzeit von etwa fünf Monaten ist es in erster Linie wichtig, das Beet unkrautfrei zu halten, damit die Pflanzen viel Sonne bekommen und der Boden sich erwärmen kann. So reifen die Knoblauchzwiebeln gut aus, was wiederum für die spätere Lagerung wichtig ist. Erntereif ist Knoblauch im Juli/August, wenn die oberirdischen Pflanzenteile anfangen abzusterben.

Sinnvoll ist jedoch eine etwas frühere Ernte, um zu verhindern, dass die Knoblauchzwiebeln auseinanderfallen. Die Ernte kann beginnen, wenn die Laubspitzen gerade eben gelb werden. Geerntet wird mit einer Handschaufel oder Grabforke, am besten wenn es vorher mehrere Tage trocken gewesen ist, weil sich die Erde dann leichter von den Zwiebeln entfernen lässt.

Der Gemüsegarten im Juni

Schweren Herzens Platz schaffen

Spätmöhren gilt es jetzt zu vereinzeln, sonst können sie sich nicht optimal entwickeln. Ein guter Abstand zwischen den jungen Pflanzen ist 4–6 cm.

Langtagspflanzen starten jetzt durch

Bei Langtagspflanzen wie Chinakohl, Endivien, Brokkoli, Spinat, Feldsalat oder Radicchio ist die Gefahr von Schossern und Blüten nach der Sonnenwende (21. Juni) vorbei. Von nun an geht die Wuchskraft in Blätter, Köpfe und Wurzeln.

Noch ist Spargelzeit

Wer rechtzeitig gelegt und warmgehalten hat, kann jetzt die ersten Frühkartoffeln ernten. Spätere Sorten häufelt man noch einmal an.

Essbares für Schattenplätze

Ein Tipp für Plätze mit wenig Sonne: Brunnenkresse. Diese heimische Wasserpflanze gedeiht bestens in Balkonkästen oder Gefäßen ohne Abzugsloch, in denen man die Erde immer leicht mit Wasser bedeckt halten kann, denn die Pflanzen dürfen nie austrocknen. Dünn ausgesät wachsen die Sämlinge schnell heran und können schon bald immer wieder beerntet werden. Brunnenkresse enthält viel Vitamin C und schmeckt wie Kresse als Salat oder auf dem Butterbrot.

Aufbauschnitt für Ranker

Gurken im Gewächshaus erhalten jetzt den Aufbauschnitt, sonst sind sie durch den reichen Fruchtansatz überfordert und stoßen schon bald die Früchte ab. Bis zu einer Höhe von 80 cm werden an den an Schnüren emporklimmenden Pflanzen alle Stammfrüchte entfernt.

Darüber darf alles geerntet werden, bis die Triebe an das Dach des Hauses oder an den Spanndraht stoßen. Dann sollten Sie die Triebspitze kappen. Sofort bilden sich Seitentriebe, die wiederum auf ein Blatt und eine Frucht reduziert werden.

Diese Schnittmethode kann man auch bei Zuckermelonen im Gewächshaus anwenden. Zumindest lohnt sich das Entspitzen des Haupttriebes, wodurch die Seitentriebe schneller und reichlicher Früchte ansetzen.

Der Mondkalender im Juni 2013

Fruchttage: 5, 6, 14, 15, 16, 24, 25. An Fruchttagen im zunehmenden Mond ist das Säen, Pflanzen und Ernten von fruchttragenden Pflanzen besonders begünstigt. Bei abnehmendem Mond Schnittarbeiten. Wurzeltage: 7, 8, 17, 18, 19, 26. Die Wurzeltage sind besonders günstig zur Aussaat, Pflanzung und Pflege von Wurzel- und Knollengemüse. Blütentage: 1, 10, 11, 20, 27, 28. Blütentage wirken sich positiv auf Pflegearbeiten und Aussaat von Blumen und Blütenpflanzen, sowie Heil- und Küchenkräutern bei denen die Blüten Verwendung finden aus.Blatttage: 2, 3, 4, 12, 13, 21, 22, 29, 30. An Blatttagen sollten Salate, Blattgemüse und Kräuter bei denen das Blattwerk Verwendung findet gesät und gepflanzt werden.

Markttage

Jeden Sonntag sind wir mit unseren Produkten auf dem Ökomarkt in Káptalantóti von 8.00 bis 14.00 Uhr vertreten.

Jeden Donnerstag von 13-19 Uhr, sowie Dienstag und Samstag von 8-14 Uhr sind wir in Heviz auf dem Ökomarkt am großen Parkplatz mit unseren Produkten zu finden.

Neue Produkte im Juni: Lindenblütentinktur, Rosskastanientinktur zur Behandlung von Venenproblemen sowie Lavendeltinktur und Sirup bei Magen- und Schlafproblemen.

Stammtisch in Kehida

Der Stammtisch für Hobbygärtner und Naturfreunde im Restaurant Mediterrán Ételbar in Kehida Kustany findet regelmäßig donnerstags ab 19.00 Uhr statt.

Es wird übrigens nicht nur über Garten und Natur gesprochen, inzwischen ist dies ein themenoffener Stammtisch und die Wirtin ist auch gerne bei Behördenschreiben und ähnlichem dank Ihrer Erfahrung behilflich.

Kehida Kustany

Ab 25. Mai bis Ende Juni findet eine Bilderausstellung der bekannten ungarischen Malerin Malustyik Ilona in der Galerie im ersten Stock des Restaurants Mediterrán Ételbar in Kehida Kustany statt.

Öffnungszeiten richten sich nach den Restaurant-Öffnungszeiten.

Aktuelles aus dem Tomatenparadies

Unser Hofladen ist 2013 nur nach telefonischer Vereinbarung unter 06-30-9142456 geöffnet.

Im Angebot sind naturbelassene Marmeladen aus Wild- und Kulturfrüchten, Frucht- und Gewürzessig auf Apfel- Kombucha Basis, Knoblauch- Ingwer-, Bärlauch-, und Rosskastanien Elixier, Holunder-, Spitzwegerich-, Fichtennadel-, und Löwenzahn-Sirup, Sanddorn-, Holunderbeer-, Hagebutten-, Schlehen- und Sauerkirsch Sirup ohne Zucker, mit Stevia gesüßt. Gelee und Säfte sowie weitere Gesundheits-Lebensmittel aus der Apotheke Gottes. Natürliche Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ.

Die Lebensmittel können ohnehin auf den Märkten probiert und gekauft werden.

Die Pflanzen- Stärkungs und Hilfsmittel, Mulchfolie und Verfrühungsvließ, Getrocknete Brennesseln, Schafgarbe und Schachtelhalm als Tee und als Pflanzenhilfsmittel, sowie das für Haustiere und Nützlinge ungiftige Ferramol zur Schneckenbekämpfung bringe ich gerne nach telefonischer Absprache zum jeweiligen Markt mit.

Fragen Sie mich auf den Märkten auch nach erstklassigem Rindfleisch aus Weidehaltung.

Informationen

Walter Schneider
Paradicsom – Kert Almásháza
8935 Almásháza, Béke ut. 23
Tel. 0036 (30) 9142456
tomatenparadies@vollbio.de
www.tomatenparadies.gmxhome.de