Szijjártó bespricht verschärfte Grenzkontrollen mit österreichischem Amtskollegen

Außenminister Péter Szijjártó hat mit seinem österreichischen Amtskollegen Alexander Schallenberg telefoniert, um die verschärften Grenzkontrollen des Landes zu besprechen, die den Import neuer Varianten des Coronavirus verhindern sollen – berichtet die Nachrichtenagentur MTI.



Szijjártó sagte in einem Facebook-Post, dass die neuen Grenzkontrollmaßnahmen, die am 10. Februar 2021 in Kraft treten sollen, für ungarische Pendler, die in Österreich arbeiten, nachteilig wären. Der Minister sagte, er und Schallenberg hätten bei ihrem Telefonat am Donnerstag vereinbart, die Auswirkungen der neuen Regeln nächste Woche zu bewerten, und fügte hinzu, er werde seinen österreichischen Amtskollegen bitten, „diese zu berücksichtigen, wenn es um die Zukunft der Regelungen geht“. Szijjártó sagte, es gäbe noch einige Dinge zu klären, was die Handhabung von Coronavirus-Tests betreffe, und fügte hinzu, dass auch die Wartezeiten ein Problem darstellten.

Nach Österreichs neuen Grenzregeln müssen alle Einreisenden negative Coronavirus-Tests vorweisen, die nicht älter als drei Tage sind, oder innerhalb von 24 Stunden nach ihrer Ankunft im Land getestet werden. Pendler müssen sich einmal pro Woche registrieren lassen und einen Test vorlegen, der nicht älter als eine Woche ist.