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Kleinunternehmer am Balaton sind unzufrieden und ratlos

Der Interessenverband der Händler und Gastronomen KISOSZ lud Anfang Juni zur Saisoneröffnungsveranstaltung der Kleinunternehmer nach Balatonszárszó ein. Auf dem Unternehmerforum ging es laut her, denn man ist unzufrieden mit der Wirtschaftslage, insbesondere mit der Situation am Balaton: ausländische Touristen bleiben aus, inländische Gäste haben kein Geld und das Wetter macht auch nicht mit.

Betreiber kleiner Kioske, Stände, von Geschäften, Pensionen und Hotels sind ratlos. Wann sollen sie öffnen, wann kommen die Gäste? Viele von ihnen hatten im Mai und Juni nur an den Wochenenden geöffnet, weil sie die Nebenkosten nicht erwirtschaften können. Immer mehr von ihnen denken nach Jahrzehnten eines mehr oder weniger guten Geschäfts nun ans Aufgeben. Was wird dann aus dem Balaton ohne sie?

Zu allem Übel kommt noch dazu, dass mitten in der Saison die neuen Kassen eingeführt werden müssen und mit intensiven Kontrollen zu rechnen ist. Auf dem Forum forderten die Unternehmen, meist Familienbetriebe, von den Zuständigen ein einfacheres Steuersystem. Außerdem sollen Vergünstigungen für alle gelten. Unverständlich ist für die Unternehmen in Handel und Gastronomie auch, warum ihnen immer mehr finanzielle Belastungen und häufige Kontrollen auferlegt werden. Ohne drückende Geldsorgen könnte gerade diese Branche viel für neue Arbeitsplätze tun und die Gewerbetreibenden müssten nicht ständig darüber nachdenken, ob sie überhaupt noch öffnen können.